Die Medienkonzentrationskontrolle im digitalen Zeitalter.

By (author) Isabel L. Braun

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Extent: 236 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Studien zum Medienrecht

Series volume number: 4

Language: German

Paperback (Published)

(February 2024)

ISBN: 9783428190737

6.18 x 9.17 inches

Price: $101.00

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Der Medienkonzentrationskontrolle des
Medienstaatsvertrages kommt die bedeutende Aufgabe zu, Meinungsmacht einzelner
Unternehmen zu verhindern. Doch haben Veränderungen in der Medienlandschaft zu einem
inkonsistenten Prüfungsregime geführt, welches nicht alle für die Meinungsbildung
relevanten Medienakteure ausreichend erfasst. Die Arbeit untersucht die Thematik im
Kontext der medien- und wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen und unterbreitet
basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen einen normativen Vorschlag für die
Gestaltung des Prüfungsregimes.


English summary: Media Concentration Law in the Digital Age: In the interest of democracy, individual media companies must be prevented from gaining opinion power. To this end, media concentration is regulated in accordance with the Interstate Media Treaty. However, recent developments in the media sector have led to an inconsistent regulatory regime, which no longer adequately covers all media players relevant to the formation of public opinion. This publication analyzes the issue in the context of both a media law and competition law framework and presents a legislative proposal suitable for restoring regulatory effectiveness. German description: Dass vielfaltige Inhalte und Meinungen uber eine Vielzahl an Medien verbreitet werden, ist fur unsere demokratische Gesellschaft heute wichtiger denn je. Gerade deshalb ist es unabdingbar, Meinungsmacht einzelner Medienunternehmen zu verhindern und dadurch zur Meinungsvielfalt beizutragen. Diese bedeutende Aufgabe kommt der Medienkonzentrationskontrolle des Medienstaatsvertrages zu. Doch haben die digitalisierungsbedingten Veranderungen in der Medienlandschaft zu einem inkonsistenten Prufungsregime der Medienkonzentrationskontrolle gefuhrt, da medienrechtlich aktuell nicht alle fur die Meinungsbildung relevanten Medienakteure ausreichend erfasst werden. Die Arbeit untersucht die Thematik im Kontext der nationalen sowie internationalen medien- und wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen. Basierend auf den dabei gewonnenen Erkenntnissen wird ein den aktuellen Erfordernissen entsprechender normativer Vorschlag unterbreitet.

1. Einführung
Problemstellung – Gang der Darstellung

2. Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen
Medien im demokratischen Verfassungsstaat – Wandel der Medienlandschaft – Bewertung

3. Ökonomische Grundlagen des Medienrechts
Der Wettbewerb auf den Medienmärkten – Erscheinungsformen und Auswirkungen der
Medienkonzentration – Zwischenfazit

4. Vielfaltssichernde Regulierung im digitalen Zeitalter
Kartellrechtliche Sicherung des Wettbewerbs – Medienrechtliche Vielfaltssicherung

5. Konzentrationskontrolle des MStV
Regelungsbestand der Medienkonzentrationskontrolle – Notwendigkeit einer
Konzentrationsregelung im MStV – Negative Vielfaltssicherung de lege ferenda –
Positive Vielfaltssicherung – Fazit

6. Die Sicherung von Meinungsvielfalt auf europäischer Ebene
Herausforderungen für eine wirksame Pluralismussicherung in Europa –
Vielfaltsrechtlicher Regelungsrahmen auf europäischer Ebene – Entwicklungen im
Digitalisierungsrecht der EU

7. Schlussbetrachtung
Fazit und Ausblick – Thesen

Literatur- und Stichwortverzeichnis

  • By (author) Isabel L. Braun