Messalianismus und Antimessalianismus

Ein Beispiel ostkirchlicher Ketzergeschichte

By (author) Klaus Fitschen

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Extent: 379 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Religious Studies

Series: Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte

Language: German

Hardback (Out of print)

(March 1998)

ISBN: 9783525551790

6.54 x 9.72 inches

Price: $100.00

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English summary: The history of the 4th century Messalian movement, its relations to Makarios, its suppression in the 5th century. Subsequently, the term denotes other heretic movements as well. German description: Die Bewegung der Messalianer (syrisch fur: Beter) ist im 4. Jahrhundert im romischen Syrien entstanden. Diese Entstehung und ihre spirituelle und theologische Verwurzelung behandelt diese Untersuchung ebenso wie die Geschichte ihrer Verketzerung, die schon im 5. Jahrhundert zu ihrer Unterdruckung fuhrte. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Rekonstruktion der Beziehungen zwischen den Messalianern und einem griechisch-syrischen Kirchenvater, dessen Werke unter dem Pseudonym Makarios uberliefert sind. Hier konnen durch intensive Quellenstudien neue und differenziertere Ergebnisse vorgelegt werden, die auch die Datierung und Lokalisierung des Makarios betreffen. Zur Geschichte des Ketzertitels Messalianer werden syrische und griechische Quellen ausgewertet, die seine Langlebigkeit eindrucklich belegen. Dabei wird immer wieder – in Byzanz besonders vom 10. bis zum 14. Jahrhundert – eine Neufunktionalisierung des Ketzertitels erkennbar: Spatere theologische und geistliche Stromungen wurden als messalianisch identifiziert und bekampft. Insofern bieten der Messalianismus und der Antimessalianismus ein Beispiel ostkirchlicher Ketzergeschichte.

Dr. Klaus Fitschen ist Professor fĂ¼r Neuere und Neueste Kirchengeschichte und Antikes Christentum an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig.

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