Von der Interessenjurisprudenz zur Wertungsjurisprudenz

Dargestellt an Beispielen aus dem deutschen Privatrecht

by Jens Petersen

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Extent: 104 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Language: German

(Paperback) (Out of print)

(May 2001)

ISBN: 9783161476006

Price: $50.00

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English summary: In this work, the author outlines the transition from the jurisprudence of interests to the jurisprudence of evaluation, using examples and typical developments from German civil law. He bases his study on the figure of the change of paradigms, first introduced into the theory of science by Thomas Kuhn. He offers a detailed discussion of Thomas Kuhn’s theory of the process of scientific revolutions and the change of paradigms, the term central to this theory, and applies this to a part of the methodology of German civil law, giving a large number of examples from civil law which can be generalized to encompass other areas as well. German description: Jens Petersen zeichnet den Ubergang von der Interessen- zur Wertungsjurisprudenz anhand von Beispielen und charakteristischen Entwicklungen aus dem Burgerlichen Recht nach. Er orientiert sich dabei an der von Thomas Kuhn in die Wissenschaftstheorie eingefuhrten Figur des Paradigmenwechsels. Daruber hinaus arbeitet er auf der Grundlage beispielhafter Entwicklungen aus dem Schuld-, Sachen-, Familien- und Erbrecht den Ubergang von interessenjuristisch gefarbten Argumenten und Vorgehensweisen zur Wertungsjurisprudenz heraus. Von besonderem Interesse ist die Frage, in welchen Bereichen und unter welchen Umstanden auch heute noch interessenjuristisch geurteilt werden kann und wo die Grenzen der Wertungsjurisprudenz verlaufen.Im Mittelpunkt der Abhandlung stehen nicht abstrakte, rechtstheoretische Erorterungen, sondern konkrete zivilrechtliche Probleme und Entwicklungslinien, die auf der Grundlage der einschlagigen Rechtsprechung und wissenschaftlichen Durchdringung in den vorliegenden Zusammenhang eingeordnet werden.Dabei zeigt sich, dass in verschiedenen Bereichen der hochstrichterlichen Rechtsprechung der Ubergang zur Wertungsjurisprudenz noch nicht vollzogen ist, weil die prinzipienmassige Durchdringung noch aussteht. Vereinzelt findet sich demgegenuber eine Tendenz zu einer unfundierten Eigenwertungsjurisprudenz, die in letzter Konsequenz einen Ruckfall in die fruhe, nicht wertungsbezogen ausgerichtete Interessenjurisprudenz bedeuten kann.

  • By (author) Jens Petersen