Privatautonomie und Ausseneinfluss im Gesellschaftsrecht

by Christoph Weber

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Extent: 393 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Jus Privatum

Series volume number: 44

Language: German

Hardback (Published)

(December 2000)

ISBN: 9783161473500

Price: $150.00

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English summary: What boundaries does the legal system set for including outsiders in the decision-making process carried out by the members of a company? In this work, Christoph Weber makes an important contribution to determining the possibilities and the limits of private autonomy and to the efforts to develop a ‘General Section on Corporate Law.’ His concept consists of returning to general and civil law principles regarding the extent to which self-determination may be relinquished, which will lead to a clear widening of the scope of action when granting influence to third parties who are not part of the corporation. German description: In welcher Form begrenzt die Rechtsordnung die Einbeziehung Aussenstehender in den Willensbildungsprozess einer Gesellschaft? Christoph Weber erortert die Problematik fallgruppen- und rechtsformubergreifend. Seine Auseinandersetzung mit den Moglichkeiten und Grenzen der Privatautonomie in diesem Bereich versteht sich als Beitrag zu den Bestrebungen um die Entwicklung eines ‘Allgemeinen Teils des Gesellschaftsrechts’.Den Ausgangspunkt bildet die Erkenntnis, dass auch im Gesellschaftsrecht der Verzicht auf Selbstbestimmung seinerseits ein Akt der Selbstbestimmung ist. Angebliche Grenzen des Ausseneinflusses wie die Verbandssouveranitat, das Abspaltungsverbot oder die Selbstorganschaft mussen deshalb kritisch auf zugrundeliegende Wertungen befragt werden. Hindern Gesichtspunkte des Glaubigerschutzes oder solche des Selbstschutzes der Gesellschafter diese tatsachlich daran, die Geltendmachung gesellschaftsfremder Interessen im Rahmen des verbandsinternen Willensbildungsprozesses in Kauf zu nehmen und Haftungsrisiken einzugehen, die nicht mit entsprechenden Herrschaftsbefugnissen korrelieren? Christoph Weber setzt sich mit diesen Fragen auseinander und formuliert daraufhin ein eigenes Konzept: Es besteht in der Ruckbesinnung auf allgemein-privatrechtliche Grundsatze zur Preisgabe von Selbstbestimmung und fuhrt in der Tendenz zu einer deutlichen Ausweitung des Handlungsspielraums bei der Zuweisung von Einflussmoglichkeiten an gesellschaftsfremde Dritte.

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