Paul Gerhard Braune (1887 – 1954)

Ein Mann der Kirche und Diakonie in schwieriger Zeit

edited by Jan Cantow and Jochen-Christoph Kaiser

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Extent: 352 pages

Publisher: Kohlhammer Verlag

Subjects: Religious Studies

Language: German

(Paperback) (Out of print)

(March 2005)

ISBN: 9783170183513

6.06 x 9.09 inches

Price: $25.00

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Paul Gerhard Braune lernte wahrend seiner Studienzeit in Bethel eine “Gemeinde lebendiger bewusster Christen kennen, die nicht nur getragen werden wollen, sondern auch mittragen”. Eine solche Werkgemeinde fand er auch in den Hoffnungstaler Anstalten vor. Diese Gemeinschaft starkte er. Er diente ihr als Anstaltsleiter, als Pfarrer und Burgermeister von Lobetal. Paul Gerhard Braune leitete die Hoffnungstaler Anstalten von 1922 bis zu seinem Tod 1954. In den uber 30 Jahren seiner Anstaltsleitertatigkeit entwickelten sich die Hoffnungstaler Anstalten zu einer der grossten diakonischen Einrichtungen in Berlin-Brandenburg. Zahlreiche Gebaude entstanden in dieser Zeit, in denen Menschen ein neues Zuhause fanden. Paul Gerhard Braune pragte die Hoffnungstaler Anstalten. Sein Einsatz galt stets den Benachteiligten und Schwachsten, den Heimatlosen sowie unterdruckten Minderheiten und Randgruppen. Mit seinem Namen verbinden wir den mutigen Widerstand gegen die Totung des sog. unwerten Lebens durch die Nationalsozialisten. 1940 wurde er von der Gestapo fur mehrere Monate eingekerkert. Ihm ist es mit zu verdanken, dass die Ubernahme der Hoffnungstaler Anstalten durch die SED im Mai 1953 scheiterte und der Bestand der Einrichtung dauerhaft gesichert blieb. Paul Gerhard Braunes Wirken ist ein unlosbarer Bestandteil der Geschichte der Hoffnungstaler Anstalten. Geschichte muss storen. Es gilt sich ihrer stets aufs Neue zu versichern, um nachhaltig tragfahige Entscheidungen treffen zu konnen.

  • Edited by Jan Cantow
  • Edited by Jochen-Christoph Kaiser