Der Schutz literarischer Urheberschaft im Rom der klassischen Antike
by Katharina Schickert
Paperback (Out of print)
(February 2005)
ISBN: 9783161483974
Price: $63.00
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English summary: Ancient Rome had no copyright law to protect literary works. Katharina Schickert does however show that these works were not completely unprotected. The ancient Romans created a system of social conventions which were so effective in protecting works from plagiarism and corruption that no law was required to supplement them. Since they believed that an author received his inspiration from the gods, they also thought that it was the author’s right to decide upon how his work was to be presented to the public. After the presentation, the work was in the public domain and from this point on the readers and writers of that time did not oppose independent reproductions of literary works. Since making money was considered to be an unworthy goal for an author, these reproductions served the author’s true purpose, which was to achieve immortality in the memory of his nation and of future nations. German description: Das Rom des klassischen Altertums kannte kein umfassendes Recht des Urhebers an seinem Werk. Katharina Schickert weist nach, dass literarische Urheberschaft gleichwohl nicht schutzlos gestellt war. Rom verfugte uber ein in sich schlussiges System zu ihrem Schutz, das den gesellschaftlichen Bedurfnissen seiner Zeit entsprach. Plagiate, Textentstellungen und eigenmachtige Veroffentlichungen riefen moralische Emporung hervor. Nach altromischer Vorstellung stand der Autor namlich wahrend des Schaffensprozesses in enger Verbindung zu den Gottern. Er wusste, wann das Buch die ihnen genehme Form angenommen hatte und durfte deshalb Zeit und Umstande der Veroffentlichung bestimmen. Die Texte selbst waren mit gottlichem Atem ausgestattet, Entstellungen widersprachen also dem Willen der Gotter. Vervielfaltigung, Verbreitung, Auffuhrung und Vortrag veroffentlichter Texte, auch ohne Zustimmung des Autors, waren hingegen willkommen. Indem die Texte von der Nahe der Autoren zu den Gottern zeugten, mehrte namlich ihre Verbreitung den Ruhm der Autoren und machte sie dadurch unsterblich.
- By (author) Katharina Schickert
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