Pflichtteilsrecht und englische family provision im Vergleich

by Marion Trulsen

Image coming soon

Extent: 223 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

Series volume number: 129

Language: German

Paperback (Published)

(August 2004)

ISBN: 9783161483905

9.09 x 6.06 inches

Price: $87.00

Out of stock

Inwieweit darf ein Erblasser seine Angehorigen enterben? Marion Trulsen befasst sich mit einem Teilgebiet des Erbrechts, namlich mit der wichtigsten Grenze der Testierfreiheit: dem deutschen Pflichtteilsrecht, das sie dem englischen Gegenstuck, der family provision, vergleichend gegenuberstellt. Beide Rechtsordnungen wahlen dabei einen unterschiedlichen Ansatz: In Deutschland erhalten der Ehegatte, Abkommlinge sowie die Eltern einen Pflichtteil in Hohe der Halfte des gesetzlichen Erbteils, sobald sie enterbt worden sind. In England hingegen konnen der Ehegatte, der nichteheliche Lebenspartner, Abkommlinge und Personen, die bisher Unterhalt vom Erblasser bezogen, bei Gericht einen Antrag auf angemessene Versorgung aus dem Nachlass stellen, wenn sie im Ausnahmefalle aufgrund des Testamentes oder auch aufgrund gesetzlicher Erbfolge unangemessen versorgt sind. Bei der ausfuhrlich dargestellten Bewertung der unterschiedlichen Rechtsordnungen zeigt sich, dass zwar hinsichtlich einzelner Gesichtspunkte die eine oder andere Regelung uberzeugender ist. Ein eindeutiger Vorzug einer Rechtsordnung insgesamt lasst sich jedoch nicht feststellen; vielmehr ist zu beachten, dass beide Lander verschiedene langjahrige Traditionen besitzen.

  • By (author) Marion Trulsen