Das droit de non-paternité
By (author) Sönke Gantz Series edited by Haimo Schack
Hardback (Published)
(June 2011)
ISBN: 9783899718485
6.46 x 9.69 inches
Price: $82.00
On back order
Zur Dogmatik des Rechts der Nichturheberschaft und zum Rechtsschutz gegen Stilfalschungen.
English summary: The right to claim authorship of one’s own work (droit de paternite) is codified in 13 UrhG. In contrast, a right against the false attribution of work (droit de non-paternite) is not regulated by German law. This proves especially problematic if style counterfeiting in combination with a forged signature is foisted on famous painters after their death – as has happened in the Nolde-Case (BGHZ 107, 384). Approximately within the first 30 years after an artist’s death, false attributions can be repelled effectively by the German post-mortem general right of personality. Then, however, this right diminishes. The copyright protection of the author’s work granted by the UrhG, on the contrary, persists exactly seventy years beyond the author’s death according to 64 UrhG. To eliminate this loophole, some German authors propose to include a droit de non-paternite in the UrhG. This solution, however, would overstretch the copyright’s scope of protection beyond the author-work relationship and is therefore rejected by the present author. In view of the economic effects style counterfeiting may have, he proposes a protection of the signature as a trademark-related sign by the MarkenG instead. german description: Ein Recht auf Anerkennung der Nichturheberschaft an fremden Werken oder Geistesausserungen (droit de non-paternite) ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Als problematisch erweist sich dies besonders, wenn beruhmten Malern nach deren Tod Stilfalschungen (regelmassig in Verbindung mit einer gefalschten Signatur) untergeschoben werden – wie im Nolde-Fall (BGHZ 107, 384). Etwa bis zum 30. Todesjahr konnen falsche Zuordnungen effektiv aus dem postmortalen allgemeinen Personlichkeitsrecht abgewehrt werden. Dann aber verblasst es zunehmend. Das Urheberrecht wirkt nach 64 UrhG dagegen stets 70 Jahre uber den Tod des Urhebers hinaus. Zur Beseitigung dieser Schutzlucke wird in der Literatur mitunter die Aufnahme eines droit de non-paternite in das UrhG vorgeschlagen. Sonke Gantz lehnt dies zum Schutz der strengen Werkbezogenheit des Urheberrechts ab. Ausgehend von den wirtschaftlichen Auswirkungen von Stilfalschungen schlagt er stattdessen eine kennzeichenrechtliche Losung vor.
Dr. Sönke Gantz studierte Rechtswissenschaften in Kiel. Zurzeit ist er Referendar im Bezirk des Oberlandesgerichts Schleswig.
- By (author) Sönke Gantz
- Series edited by Haimo Schack
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