Das Palermo-Übereinkommen und sein Einfluss auf das deutsche Strafrecht

Eine Untersuchung der UN-Konvention gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität und ihrer Zusatzprotokolle

By (author) Patrick M. Pintaske

Book cover: Das Palermo-Übereinkommen und sein Einfluss auf das deutsche Strafrecht

Extent: 498 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: Law

Series: Schriften des Zentrums fur EuropaIsche und Internationale Strafrechtsstudien

Language: German

Hardback (Published)

(December 2014)

ISBN: 9783847103530

6.34 x 9.25 inches

Price: $119.00

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Dem Palermo-Ubereinkommen und seinen drei Zusatzprotokollen kommt eine uberragende Bedeutung bei der Verfolgung grenzuberschreitender organisierter Kriminalitat zu. Dennoch fristen sie innerhalb des deutschsprachigen Rechtsraums ein Schattendasein. Die Untersuchung stellt erstmals die Konventionen im volkerrechtlichen und nationalen Kontext dar und zeigt die Umsetzungsdefizite im deutschen Strafrecht bei den Regelungen zur Bildung krimineller Vereinigungen, dem Menschenhandel, der Migrantenschleusung sowie dem Waffenhandel.


English summary: The Palermo Agreement, with its three supplementary protocols, has been accorded paramount significance in the prosecution of transnationally organised crime, and yet it leads only a shadowy existence within German-speaking jurisdictions. The present study presents the conventions for the first time in the context of international and national law, and identifies the implementation deficits in German criminal law with respect to the formation of criminal organisations, human trafficking, immigrant smuggling and arms trade. The author refutes the opinion of the legislature that the implementation of the Palermo Agreement is unnecessary; at the same time he calls on the judiciary to broaden the interpretation of the term “criminal organisation” as defined by/pursuant to/ with 129 StGB. German description: Dem Palermo-Ubereinkommen und seinen drei Zusatzprotokollen kommt eine uberragende Bedeutung bei der Verfolgung grenzuberschreitender organisierter Kriminalitat zu und dennoch fristen sie innerhalb des deutschsprachigen Rechtsraums ein Schattendasein. Die Untersuchung stellt erstmals die Konventionen im volkerrechtlichen und nationalen Kontext dar und zeigt die herausgearbeiteten Umsetzungsdefizite im deutschen Strafrecht bei den Regelungen zur Bildung krimineller Vereinigungen, dem Menschenhandel, der Migrantenschleusung sowie dem Waffenhandel. Die Auffassung des Gesetzgebers einer nicht notwendigen Umsetzung des Palermo-Ubereinkommens wird widerlegt und zugleich die Rechtsprechung aufgefordert, den Begriff der kriminellen Vereinigung im Sinne des 129 StGB erweiternd auszulegen.

Dr. Patrick M. Pintaske studierte Rechtswissenschaften an der Europa-Universitat Viadrina in Frankfurt/Oder.

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