Zur Ambulantisierung der ärztlichen Zwangsbehandlung im aktuellen Betreuungsrecht.

Book cover: Zur Ambulantisierung der ärztlichen Zwangsbehandlung im aktuellen Betreuungsrecht.

Extent: 112 pages

Publisher: Wiley-VCH

Subjects: German Studies, Law, Medicine

Series: Schriften zum Betreuungsrecht

Language: German

Paperback (Published)

(April 2019)

ISBN: 9783428156665

6.18 x 9.17 inches

Price: $102.00

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Nach Bewertung der aktuellen Gesetzeslage zur Aufenthaltsbestimmung bei Erbringung ärztlicher Zwangsbehandlungen zeigt der Autor an typischen Fallgruppen, welche Versorgungsstrukturen tatsächlich notwendig sind, um Betroffene in ihrem Alltag psychiatrisch so behandeln zu können, dass sie davon profitieren, ohne dass Zwang aus dem stationären Kontext hinaus unkontrolliert in Privatwohnungen exportiert wird. Sein Vorschlag an den Gesetzgeber ist ebenso überzeugend wie verblüffend einfach.


English summary: On Outpatient Coercive Treatment in the Current Guardianship Law After assessing the applicable legal situation on regulations on the residency of patients receiving coercive treatment, the author shows by means of typical case studies which supply structures are actually required to be able to psychiatrically treat persons affected in their everyday life so that they can benefit from this treatment without coercion being transferred uncontrolledly from the inpatient care to private homes. His proposal to law makers is just as convincing as amazingly simple. German description: Die vorliegende Arbeit greift die im Betreuungsrecht in Deutschland wiederholt gefuhrte Diskussion zur ambulanten Erbringung arztlicher Zwangsbehandlungen auf. Nach einer Bewertung der seit 2017 geltenden Gesetzeslage zur Aufenthaltsbestimmung bei Erbringung arztlicher Zwangsmassnahmen fragt der in der medizinischen Praxis erfahrene Autor in Kenntnis der typischen Fallgruppen, welche in der Sozialgesetzgebung verankerten psychiatrischen Versorgungsstrukturen tatsachlich notwendig sind, um einwilligungsunfahige psychisch erkrankte Menschen in ihrem Alltag psychiatrisch so behandeln zu konnen, dass sie davon profitieren konnen, ohne dass Zwang und Fremdbestimmung aus dem stationaren Kontext hinaus inflationar in Alten- und Pflegeheime oder Privatwohnungen exportiert werden. Sein aus der Versorgungsperspektive entwickelter Vorschlag an den Gesetzgeber ist ebenso uberzeugend wie verbluffend einfach.