Völkerrechtliche Großraumordnung

mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte. Ein Beitrag zum Reichsbegriff im Völkerrecht.

By (author) Carl Schmitt

Book cover: Völkerrechtliche Großraumordnung

Extent: 82 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law, Social Sciences 

Language: German

Paperback (Out of print)

(November 2009)

ISBN: 9783428071104

6.18 x 9.17 inches

Price: $37.00

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Die vorliegende Ausgabe der Volkerrechtlichen Grossraumordnung enthalt ausser kleineren Verbesserungen ein neues Schlusskapitel uber den Raumbegriff in der Rechtswissenschaft. […] Im ubrigen muss die Abhandlung bleiben, was sie ist. Sie entstand im Fruhjahr 1939 mit bestimmten Thesen und Gesichtspunkten in einer bestimmten Situation. Durch den Gang der Ereignisse hat sie manche bedeutende Bestatigung erfahren. Darin liegt ihr Wert als Dokument. Nicht aber soll sie sich mit den Ereignissen in einen Wettlauf einlassen. Daher kann ich die Ergebnisse weiterer Forschungen nicht einfach an sie anhangen. Grosse neue Fragen, wie das neue Problem der westlichen Hemisphare und das Verhaltnis von Land und Meer im Volkerrecht, bedurfen eines eigenen Ansatzes. Hierfur kann ich, als auf einen ersten Beginn, auf die Ausfuhrungen verweisen, die ich vor Hochschullehrern der Geschichte am 8. Februar 1941 in Nurnberg gemacht habe und die inzwischen in dem Sammelwerk Das Reich und Europa bei Koehler und Amelang (Leipzig 1941) erschienen sind. Moge der Leser es recht verstehen, wenn ich der Schrift das Motto gebe: Wir gleichen Seeleuten auf ununterbrochener Fahrt und jedes Buch kann nicht mehr als ein Logbuch sein. Berlin, den 28. Juli 1941 Aus: Vorbemerkung zur Ausgabe von 1941

Vorbemerkung

Allgemeines

I. Beispiele unechter oder überholter Raumprinzipien

II. Die Monroedoktrin als der Präzedenzfall eines völkerrechtlichen Großraumprinzips

III. Der Grundsatz der Sicherheit der Verkehrswege des britischen Weltreiches

IV. Minderheiten- und Volksgruppenrecht im mittel- und osteuropäischen Großraum

V. Der Reichsbegriff im Völkerrecht

VI. Reich und Raum

VII. Der Raumbegriff in der Rechtswissenschaft

Carl Schmitt, geboren am 11.7.1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933–1945). Er gehört zu den anregendsten und zugleich umstrittensten politischen Denkern dieses Jahrhunderts in Deutschland. Vor allem seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (»Freund-Feind-Theorie«) hatten starken Einfluß weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Carl Schmitt starb 96jährig am Ostersonntag, dem 7. April 1985, in seinem Geburtsort.

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