Vizeadmiral Paul G. Hoffmann (1846–1917).

Wirken in bewegter Zeit.

By (author) Peter Max Gutzwiller

Book cover: Vizeadmiral Paul G. Hoffmann (1846–1917).

Extent: 357 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Earth & Life Sciences , Literary Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Zeitgeschichtliche Forschungen

Series volume number: 54

Language: German

Paperback (Published)

(October 2020)

ISBN: 9783428181001

6.18 x 9.17 inches

Price: $89.00

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Hoffmann gehörte zu den frühen deutschen
Seeoffizieren und ersten Absolventen der neuen Marineakademie. Vor allem auf der
Grundlage seiner Tagebücher wird das Leben und Wirken des Admirals, der die
naturwissenschaftliche Modernität der Flotte repräsentierte, im Rahmen der
geschichtlichen Umstände nachgezeichnet. Nach beachtlicher Auslandstätigkeit in West-
und Ostafrika (1884/6), im Mittelmeer (mit Kaiser Wilhelm II., 1889/90) und in
Ostasien (1894/6) kommandierte Hoffmann das I. Geschwader und die Übungsflotte, bevor
er durch den Kaiserbruder Heinrich abgelöst wurde (1900).


1846 in eine moderne Familie in Berlin geboren, gehorte Paul G. Hoffmann zu den fruhen deutschen Seeoffizieren und zur ersten Crew der 1872 neu geschaffenen Marineakademie in Kiel, deren Lehrkorper er spater selbst angehorte. Vor allem auf der Grundlage seiner Tagebucher und von Familienschriften zeichnet das vorliegende Werk das Leben und Wirken des Admirals im Rahmen der geschichtlichen Umstande nach, der damals die durch Technik und Naturwissenschaften gepragte moderne Tendenz der deutschen Flotte reprasentierte, die er durch seine Tatigkeit als Vorstand der Nautischen Abteilung und Verfasser bedeutender nautischer Werke forderte. Auch Hoffmanns Auslandstatigkeit war beachtlich: 1884/86 fuhrte ihn sein 1. Schiffskommando nach Westafrika (Togo, Kamerun) und Ostafrika/Sansibar; 1889/90 fuhr Kaiser Wilhelm II. auf Hoffmanns Schiff durchs Mittelmeer (Athen, Konstantinopel, Korfu, Venedig); 1894/96 kommandierte er die ostasiatische Kreuzerdivision. Hohepunkt von Hoffmanns Karriere war die Fuhrung des I. Geschwaders (1899/00) und der Ubungsflotte, bevor er durch den Kaiserbruder Heinrich abgelost wurde.

Prolog: Preussen und Deutschland im Vormärz
(Übersicht)
1. Geburt (1846), Familie
2. Jugend (1847–1862)
3. Handelsschifffahrt (1862–1863)
4. Eintritt in die Kriegsmarine – Ausbildung zum Seeoffizier (1863–1867)
5. Bis zum ersten Schiffskommando: Südliche Halbkugel – Ostasien – Australien –
Marineakademie – Hydrographisches Amt (1868–1883)
6. Kommandant des Kanonenbootes Möwe – Togo – Kamerun – Südwestafrika – Ostafrika –
Kapitän zur See (1884–1886)
7. Admiralität – Kommandant der Panzerfregatte Kaiser – Mittelmeer-Reise mit Kaiser
Wilhelm II. (1886–1890)
8. Schiffsprüfungskommission – Lehrer an der Marineakademie – Kontre-Admiral –
Vorstand der Nautischen Abteilung (1890–1894)
9. Chef der Ostasiatischen Kreuzerdivision (1894–1896)
10. Inspekteur, II. Marine-Inspektion (Nordsee) – Chef des II. Geschwaders
(1896–1899)
11. Vizeadmiral – Chef des I. Geschwaders – Chef der Übungsflotte (1899–1900)
12. Entlassung – Ruhestand (1900–1917)
Bibliographie
Personen- und Ortsverzeichnis

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