Universität und Landtag (1500–1700)

Akademische Landstandschaft im Spannungsfeld von reformatorischer Lehre, landesherrlicher Instrumentalisierung und ständischer Solidarität

By (author) Philipp Walter

Book cover: Universität und Landtag (1500–1700)

Extent: 1093 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Religious Studies

Series: Quellen und Forschungen zu Thuringen im Zeitalter der Reformation

Language: German

Hardback (Published)

(July 2018)

ISBN: 9783412508098

6.34 x 9.25 inches

Price: $200.00

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Zwischen 1550 und 1567 stiegen die Universitaten Leipzig, Wittenberg und Jena zu Landstanden des albertinischen bzw. ernestinischen Territoriums auf und erhielten damit das Recht, gemeinsam mit der landsassigen Ritterschaft, den Stadten, den Grafen und Herren sowie den verbliebenen Pralaten die Landtage zu besuchen. Dadurch sahen sich die Hohen Schulen in die Lage versetzt, die standisch-landesherrlichen Verhandlungen aktiv mitzugestalten und im Interesse der Universitaten zu beeinflussen. Die Arbeit widmet sich den Anfangen und Erscheinungsformen universitarer Landstandschaft am Beispiel der wettinischen Universitaten und ordnet die Erkenntnisse in einen grosseren, weite Teile des Alten Reiches erfassenden Rahmen ein.

Philipp Walter studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Journalistik an der Universität Leipzig. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter wirkte er von 2009 bis 2013 an der Professur für Thüringische Landesgeschichte und von 2013 bis 2015 im Forschungsprojekt »Thüringen im Jahrhundert der Reformation« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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