Tod, wo ist dein Stachel?
Todesfurcht und Lebenslust im Christentum
edited by Thomas A. Seidel and Ulrich Schacht
Paperback (Published)
(September 2017)
ISBN: 9783374050031
4.69 x 7.44 inches
Price: $31.00
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English summary: Nobody can escape him, the great leveller, Death. ‘Life is dangerous. Who lives, dies’, wrote the Polish aphorist Stanislaw Jerzy Lec with black humour. And for Elias Canetti as for Johann Wolfgang von Goethe death was nothing but an object of hate. But in marked contrast to that, Christianity with Paul confesses: ‘Death is swallowed up in victory. O death, where is your victory? O death, where is your sting?’ (1. Corinthians 15:54-55). This means more than the Socratic immortality as developed by Platon in his Phaidon. According to Christoph Markschies it was not least the intense pastoral care for mourning sisters and brothers and the expectation of the resurrection, denying in no way the painful finality of earthly life, which because of its cheerful serenity contributed to the rapid growth of the early Christian communities. This stimulating book asks how the victory of Christ, swallowing up death, is to be interpreted today in view of an excessive materialism that sees death as the cold final word that it tries to repress if possible. German description: Niemand kann ihm entkommen, dem groaen Gleichmacher Tod. “Leben ist gefahrlich. Wer lebt, stirbt”, schrieb der polnische Aphoristiker Stanis?aw Jerzy Lec mit schwarzem Humor. “Tod ist je der meine”, pointierte Martin Heidegger diese situative Radikalitat. Und fur den Literaturnobelpreistrager Elias Canetti war der Tod ahnlich wie fur sein Vorbild Johann Wolfgang Goethe nichts als ein Hassobjekt. In auffalligem Kontrast dazu bekennt das Christentum mit dem Apostel Paulus: “Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Holle, wo ist dein Sieg?” (1. Korintherbrief 15,54 f.) Das meint mehr als nur die sokratische Unsterblichkeit der Seele, wie Platon sie im Phaidon entfaltet. Nach Christoph Markschies waren es nicht zuletzt die intensive Seelsorge an den trauernden Schwestern und Brudern und die Erwartung der Auferstehung, die die schmerzhafte Endgultigkeit des irdischen Lebens keineswegs leugneten und doch durch heitere Gelassenheit dem Tod gegenuber den fruhen Christengemeinden rasch Anhanger bescherten. Das anregende, auch existenziell spannende Buch fragt danach, wie der “in den Tod verschlungene” Sieg Christi heute theologisch zu interpretieren ist, angesichts eines exzessiven Materialismus, fur den der Tod das moglichst zu verdrangende kalte Schlusswort ist. Mit Essays, praktischen Erfahrungsberichten und literarischen Fundstucken von George Alexander Albrecht, Michael Dorsch, Siegmar Faust, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Frank Hiddemann, Sebastian Kleinschmidt, Dieter Koch, Christian Lehnert, Martin Luther, Ulrich Schacht, Christine Schirrmacher, Cornelia Seidel, Thomas A. Seidel und Peter Zimmerling.
- Edited by Ulrich Schacht
- Edited by Thomas A Seidel
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