Sprachformen des Hegelschen Begriffs

Beiträge zu Hegel, Humboldt, Hölderlin aus der Perspektive einer ›Philosophie von der Sprache her‹

By (author) Werner Schmitt

Book cover: Sprachformen des Hegelschen Begriffs

Extent: 260 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Philosophy

Series: Begriff und Konkretion

Series volume number: 15

Language: German

Paperback (Published)

(December 2024)

ISBN: 9783428194049

6.18 x 9.17 inches

Price: $131.00

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Liebrucks’ Philosophie verhilft – aufbauend auf Hegel und Humboldt – zur Einsicht in die Bedeutung der Sprache fur den menschlichen Weltumgang. Dies ermoglicht eine Antwort auf eine unheilvolle Verabsolutierung der technischen Praxis. Denn mit Hilfe der formalen Logik haben wir uns Machte geschaffen, die uns geradezu von der Begegnung mit der Wirklichkeit abhalten.


English summary: Hegel’s notion in its forms of language: Drawing on Hegel and Humboldt, Liebrucks’ philosophy offers an insight into the significance of language for the human conduct. This provides us with an antidote to a fatal absolutisation of technology. For it is by means of formal logic that we have already established powers that effectively prevent us from encountering actuality. German description: Bruno Liebrucks stellt im Anschluss an W. v. Humboldt und Hegel die Sprache ins Zentrum der Philosophie. Sprache spricht in allem, was der Mensch artikuliert, mit. Hegel tragt diesen nur dialektisch zu begreifenden Vorgang als Entwicklung der Bedeutungsfulle von Begriffen vor. Philosophie kann sich so nicht mehr als Reflexion unter festen Denkformen verstehen. Dabei geht es um die Einsicht, dass der Mensch nur begreift, was in seiner Erfahrung ist, aber das ist dasjenige, was er davon in sprachlichen Formen vor sich aufrichten und damit einer denkenden Betrachtung zufuhren kann. Das Hauptthema umfasst die Auseinandersetzung mit dem Denkduktus der formalen Logik, der den technisch-praktischen Weltumgang leitet. Die Darstellungsformen sind neben Zeichen und mathematischen Formeln Wissenschaft und Geldwirtschaft. Der konsequente logische Durchgang durch diese Bewusstseinsstufe ist der Weg in die Gewinnung des sprachlichen Weltumgangs, in dem der technisch-praktische Moment geworden ist.

"Sprache als Ausdruck und Darstellung unseres Weltumgangs Das Geld als Bastard der Sprache. Der Logos als Nomos und Mythos Der Platonismus in Wissenschaft und Geldwirtschaft - Geld und Wert - Der geschichtliche und soziale Ort des Geldes. Tauschverkehr und Geldverkehr - Sprache und Geld - Der philosophische Ort des Geldes und die gegenwartige Situation - Trennung von Haben und Sein - Zweck und Mittel Bildung versus Philosophie Einleitung - Psychologische Bestimmung des Menschen - Der objektive Geist - Bildung und ?a?de?a - Moderne Wissensgesellschaft - Bildung als Gegner der Philosophie Hegels Begriff der Negativitat in seiner Auslegung als Liebrucks'scher Weltumgang Das Allgemeine als Sensibilitat - Das Allgemeine als Irritabilitat - Die zweite Aufmerksamkeit - Die Gattungsallgemeinheit - Das Reflektiertsein der Gattungsallgemeinheit. Sprache als Dasein des Geistes - Das Aufschliessen der Moralitat als Weg zur Sittlichkeit Wilhelm v. Humboldts Sprachbetrachtungen und B. Liebrucks' Philosophie, die von der Sprache herkommt Selbstbewusstsein und Zeit: Friedrich Holderlin Vom Bild zum Sprachcharakter der Kunst Alltagserfahrung und Kunst - Jean Gebsers Stufengang menschlicher Weltansichten - W. v. Humboldts Sprach- und Kunstauffassung ", Sprache als Ausdruck und Darstellung unseres Weltumgangs

Das Geld als Bastard der Sprache. Der Logos als Nomos und Mythos
Der Platonismus in Wissenschaft und Geldwirtschaft – »Geld und Wert« – »Der geschichtliche und soziale Ort des Geldes. Tauschverkehr und Geldverkehr« – »Sprache und Geld« – »Der philosophische Ort des Geldes und die gegenwärtige Situation« – »Trennung von Haben und Sein« – »Zweck und Mittel«

Bildung versus Philosophie
Einleitung – Psychologische Bestimmung des Menschen – Der objektive Geist – Bildung und Παιδεία – Moderne Wissensgesellschaft – Bildung als Gegner der Philosophie

Hegels Begriff der »Negativität« in seiner Auslegung als Liebrucks’scher Weltumgang
Das Allgemeine als Sensibilität – Das Allgemeine als Irritabilität – Die zweite Aufmerksamkeit – Die Gattungsallgemeinheit – Das Reflektiertsein der Gattungsallgemeinheit. Sprache als »Dasein des Geistes« – Das Aufschließen der Moralität als Weg zur Sittlichkeit

Wilhelm v. Humboldts Sprachbetrachtungen und B. Liebrucks’ »Philosophie, die von der Sprache herkommt«

Selbstbewusstsein und Zeit: Friedrich Hölderlin

Vom Bild zum Sprachcharakter der Kunst
Alltagserfahrung und Kunst – Jean Gebsers Stufengang menschlicher Weltansichten – W. v. Humboldts Sprach- und Kunstauffassung

Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main; 1972 Promotion bei B. Liebrucks; 1977–1979 Habilitationsstipendium der DFG für den Forschungsauftrag: »Hegels Philosophie der Kunst und Liebrucks’ ›Philosophie von der Sprache her.‹«; 1966–1981 Tutor, Hilfsassistent und letzter Assistent von B. Liebrucks; 1980–1984 nebenberuflicher Mitarbeiter der VHS Frankfurt und Offenbach; 1984–2007 Pädagoge des Evangelisch-lutherischen Studienheims des Windsbacher Knabenchors.

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