Sportlandschaften
Sport, Raum und (Massen-)Kultur in Deutschland 1880–1930
Hardback (Out of print)
(August 2013)
ISBN: 9783525370292
6.34 x 9.33 inches
Price: $113.00
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English Summary:The spatial circumstances where sport events take place have to date not been a major subject of concern for historians. This book fills this gap and takes a deep look at the role of spaces in the history of sports and mass culture. The author studies the development of sport landscapes and their functions in Germany in the years between 1880 and 1930. The results show that during the classical modern period important and basic social, cultural and political processes became concentrated in the realm of sports. German Description:Zwischen den 1880er und 1930er Jahren etablierten sich nicht nur der Sport als ein massenkulturelles Phanomen der Moderne, sondern auch die spezifischen Sportstatten und sportbezogenen Zweckbauten, wie wir sie im Wesentlichen noch heute kennen. Noyan Dinckal nimmt den Sport als ein raumliches Ereignis in den Blick. Seine Studie zeigt, wie sehr einerseits Sport von raumlichen Bedingungen bestimmt war, aber andererseits auch, wie sehr Sport imstande war, Raum zu definieren, und zwar in physisch-materieller, symbolischer und sozialer Hinsicht. Wie wurden Sportraume hervorgebracht, welche Funktionen erfullten sie, in welchen Zusammenhangen wurden sie genutzt und mit welchen Bedeutungen versehen? Dinckal zeigt, dass sich in Sportraumen zentrale gesellschaftliche, kulturelle und politische Prozesse der klassischen Moderne wie unter einem Brennglas verdichteten. Zum einen geht es um die Frage, wie und warum um die Jahrhundertwende klar umrissene Orte und durch besondere soziale Praktiken definierte Raume entstanden, deren Hauptfunktion das Ausuben von Sport war. Zum anderen zeigt die Untersuchung, dass sich in Sportraumen weit mehr als Sport ereignete: In ihnen manifestierten sich neue Formen reprasentativer Massenoffentlichkeit, sie waren bedeutende Orte der politischen Festkultur, sie dienten dem Konsum und der sozialen Selbstverstandigung, in ihnen zeigte sich auch die zunehmende Regulierung von Lebensausserungen durch Normen und Techniken wissenschaftlicher Experten. Die Raumlichkeit des Sports hat in den Geschichtswissenschaften bislang kaum Beachtung gefunden. Dementsprechend versteht sich dieses Buch auch als ein Beitrag, den Faktor Raum in die historische Betrachtung uber Sport und Massenkultur einzubeziehen.
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