Religiöse Vielfalt und soziale Integration

Die Bedeutung der Religion für die kulturelle Identität und die politische Stabilität im republikanischen Italien

Edited by Martin Jehne Edited by Bernhard Linke Edited by Jörg Rüpke

Book cover: Religiöse Vielfalt und soziale Integration

Extent: 335 pages

Publisher: Verlag Antike

Subjects: Classical Studies, Religious Studies

Series: Studien zur Alten Geschichte

Language: German

Hardback (Published)

(October 2013)

ISBN: 9783938032589

Price: $107.00

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How was the Roman republic integrated within Italy, or was there no integration at all? What role did religion play in relation, cooperation, and contact between Rome and the other communities of the peninsula? These and related question are investigated in this volume. The specifics of Italic religions are considered, as well as forms of Roman rule, especially in newly established colonies. Contact zones and areas of communication are of great importance; thus, cult centers form a focal point of this study. German text.


Wie wurde Italien in die romische Republik integriert? Wurde es uberhaupt integriert? Welche Rolle spielte die Religion in der Kooperations- und Konfliktgeschichte zwischen Rom und den Gemeinwesen der Halbinsel? Wirkte sie trennend oder verbindend, konnte sie bei der Annaherung von Vormacht und Bundesgenossen ein hilfreiches Medium sein, naherten sich die Gotterwelten und Kultformen aneinander an oder waren religiose Uberzeugungen und ihre kollektiven Manifestationen primar Resistenzraume der eigenen Identitatswahrung in Abgrenzung vom Hegemon? Diesen und verwandten Fragen wird im vorliegenden Band, der auf eine Tagung in Dresden zuruckgeht und die Perspektiven des Bandes Herrschaft ohne Integration? Rom und Italien in republikanischer Zeit (2006 erschienen als Band 4 dieser Reihe) fortfuhrt, in elf Studien nachgegangen. Dabei werden Spezifika italischer Religionsformen ebenso gewurdigt wie romische Herrschaftsakte insbesondere bei der Ausgestaltung von Colonien. Kontaktzonen und Kommunikationsraume sind von groaer Bedeutung, so daa Kultzentren eine besondere Aufmerksamkeit zukommt; religiose Pluralitat wird auf ihre Wirkung hin analysiert, kulturelle Identitaten werden von ihrer religiosen Dimension her in den Blick genommen. Angesischts der groaen Flexibilitat romischer Formen und Praktiken und des begrenzten Integrationsbedarfs stellte die religiose Vielfalt im romisch dominierten Italien kein gravierendes Hindernis fur eine Annaherung dar.

Martin Jehne ist Professor fur Alte Geschichte an der Universitat Dresden. Bernhard Linke ist Professor fur Alte Geschichte an der Ruhr-Universitat Bochum. Jorg Rupke ist Fellow fur Religionswissenschaft am Max-Weber-Kolleg der Universitat Erfurt.

  • Edited by Martin Jehne
  • Edited by Bernhard Linke
  • Edited by Jörg Rüpke

"The book is well formatted with very few typos, and should be essential reading for anyone interested int he history of the Roman Republic and the Italian allies who were essential for Rome's political stability." -- Saskia T. Roselaar, Bryn Mawr Classical Review, 2014.08.62
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