Die imitatio Augusti in der frühen Kaiserzeit

By (author) Philipp Brockkötter Series edited by Susanne Froehlich Series edited by Angela Ganter Series edited by Tanja Itgenshorst Series edited by Stefan Rebenich Series edited by Uwe Walter

Book cover: Die imitatio Augusti in der frühen Kaiserzeit

Extent: 591 pages

Publisher: Wiley-VCH

Subjects: Classical Studies

Series: Studien zur Alten Geschichte

Language: German

Hardback (Published)

(June 2025)

ISBN: 9783911065153

6.34 x 9.25 inches

Price: $125.00

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Basierend auf der kritischen Analyse von literarischen, numismatischen, epigraphischen und archaologischen Quellen untersucht Philipp Brockkotter die imitatio Augusti als vergangenheitsbezogenes Bezugssystem im Rahmen der politischen Kommunikation zwischen Kaiser und der Bevolkerung. Dabei werden nicht nur die individuellen Schwerpunkte der imitatio in den Herrschaftszeiten der einzelnen Kaiser, sondern auch der Weg der Konstituierung der imitatio herausgearbeitet. Insgesamt zeigt sich dabei, dass die imitatio Augusti den verschiedenen akzeptanzrelevanten Gruppen des Imperiums trotz des asymmetrischen Machtgefuges die Moglichkeit einer Beeinflussung und Mitbestimmung der kaiserlichen Rolle bot, die ihrerseits fur Akzeptanz beziehungsweise Legitimitat uber Partizipation sorgte.


Basierend auf der kritischen Analyse von literarischen, numismatischen, epigraphischen und archaologischen Quellen untersucht Philipp Brockkotter die imitatio Augusti als vergangenheitsbezogenes Bezugssystem im Rahmen der politischen Kommunikation zwischen dem Kaiser und verschiedenen Gruppen der Bevolkerung. Dabei werden nicht nur die individuellen Schwerpunkte der imitatio in den Herrschaftszeiten der einzelnen Kaiser, sondern auch der Weg der Konstituierung der imitatio im Spiel zwischen multiperspektivischer Vergangenheitskonstruktion und Deutungsdiskursen herausgearbeitet. Insgesamt zeigt sich dabei, dass die imitatio Augusti den verschiedenen akzeptanzrelevanten Gruppen des Imperiums trotz des asymmetrischen Machtgefuges die Moglichkeit einer Beeinflussung und Mitbestimmung der kaiserlichen Rolle bot, welche ihrerseits fur Akzeptanz beziehungsweise Legitimitat uber Partizipation sorgte. Sie spielte so eine wesentliche Rolle in der Konstituierung und Perpetuierung des Prinzipates.

Philipp Brockkötter promovierte am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie dem dortigen Institut für Altertumswissenschaften. Derzeit ist er Leiter des Friedensbüros der Stadt Münster.

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