Musiktherapie und Psychodrama
By (author) Heidi Fausch-Pfister
Paperback (Published)
(November 2011)
ISBN: 9783895008566
6.69 x 9.49 inches
Price: $34.00
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English Summary: “That which is raised up from the ocean of the subconscious by music therapy can be pulled ashore with the help of psychodramatic elements.” This effect is illustrated with striking examples from child and adolescent psychiatry, neurology and adults’ therapy, which are analysed in a sophisticated way. Various psychodramatic techniques and instruments supplement the current methods of music therapy. The author explains in what ways psychodramatic instruments and techniques can reinforce the therapeutic process in music therapy. They are particularly helpful in intensifying and structuring the therapeutic process, focusing on a theme, applying what has been learned during therapy in daily life, and transferring problems of everyday life into the therapy. In putting these ideas into practice, the reader is aided by practical suggestions and methodological advice. The book provides a valuable and interesting read for students of music and art therapy, therapists, pedagogues, music teachers and keen amateurs. German Description: “Was die Musiktherapie aus dem Meer des Unbewussten auftauchen lasst, kann mit Psychodrama-Elementen an Land gezogen werden.” Die Autorin veranschaulicht diese Wirkung mit eindrucklichen Praxisbeispielen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Neurologie und Therapien mit Erwachsenen, welche differenziert analysiert werden. Verschiedene psychodramatische Techniken und Instrumente erganzen die musiktherapeutische Interventionspraxis. Es wird erlautert, welche vertiefenden Funktionen psychodramatische Instrumente und Techniken im musiktherapeutischen Prozess ubernehmen konnen. Sie wirken besonders fruchtbar bezuglich der Intensivierung und Strukturierung des Prozesses sowie der Fokussierung von Themen und des Transfers von Gelerntem ins Leben und von Problemen des Lebens in die Therapie. Die Umsetzung in die Praxis wird mit Spielvorschlagen und methodischen Hinweisen unterstutzt. Das Buch ist eine wertvolle und interessante Lekture fur Studierende der Musik- und Kunsttherapie, Therapeuten, Padagogen, Musiklehrer und interessierte Laien.
Heidi Fausch-Pfister<br/><br/>geb. in Zürich, Musiktherapeutin SFMT, Psychodramaleiterin PDH, Lehrtherapeutin, Supervisorin, Gastdozentin an verschiedenen europäischen Musiktherapie- und Psychodrama-Ausbildungen, Musikerin. Studien in Psychologie, Pädagogik, Analytischer Psychotherapie (C.G. Jung), Psychodrama (Moreno-Institut Überlingen), Master in klin. Musiktherapie. Langjährige musiktherapeutische Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Familientherapie, Psychosomatik, Neurorehabilitation, Geriatrie. Eigene Praxis für Musiktherapie.
- By (author) Heidi Fausch-Pfister
Dabei ist, bei aller Konkretheit der Darstellungen von therpeutischen Situationen und Mitteln in gebotener Kürze, die Gefahr von vereinfachenden „Kochrezepten“ vermieden. Klare Vorstellungen zu dem, was mit den jeweiligen Mitteln in der geschilderten Situation erreicht werden soll, und die unbefangene Nutzung der von den beiden Konzepten bereitgestellten Instrumente sollen besonders hervorgehoben werden. Sowohl psychotherapeutische / musiktherpeutische Anfänger als auch Erfahrene werden das Büchlein mit Gewinn nutzen können.<br/><br/>von: Dr. Helmut Röhrborn<br/><br/>In: Musiktherapeutissche Umschau 2017<br/><br/><br/>-----------------------------------------------------<br/>Ein durchaus interessantes Buch, das viele Ideen und Anregungen bietet, wie das Potential der Instrumente weiters genutzt werden kann. Fraglich bleibt, ob es ohne psychodramatischen Hintergrund in die musiktherapeutische Praxis übernommen werden kann.“<br/><br/>Von Susanne Winter<br/><br/>In: Österreichische Berufsverband der MusiktherapeutInnen. Mitteilungsblatt 3-12, S. 12. <br/>--------------------------------------<br/>„Das Buch ist auf jeden Fall gerade dem täglich praktizierende Musik- und Tanztherapeuten wärmstens zu empfehlen. Allerdings sollte ihm gleichzeitig auch angeraten sein, Inhalte aus verschiedenen theoretischen Positionen kritisch zu betrachten und sich seines eigenen professionellen Standorts bewusst zu werden. Sonst könnte es passieren, dass die so effizienten Methoden im Integrationsfeld von Musiktherapie und Psychodrama zum bloßen Vollzug von Rezeptologie verknappen und damit an der Individualität des Patienten sowie am feinen Beziehungsgewebe von Mensch und Musik vorbeischleifen. Und das wäre gewiss nicht im Sinne der Autorin, deren Vita durch eine immense Breite an Praxis- und Lehrerfahrung besticht.“<br/><br/>Von Prof. Dr. Dr. Dr. Wolfgang Mastnak<br/><br/>In: Musik-, Tanz- und Kunsttherapie 2/12, S. 109-110.<br/><br/>--------------------------------------<br/>„Das Buch ist wohl in erster Linie für MusikthrapeutInnen geschrieben, die ihr methodisches Repertoire erweitern oder auch die Nachhaltigkeit ihrer Interventionen mit psychodramatischen Mitteln verstärken wollen. Sie gewinnen mit dieser Arbeit nicht nur eine gute Einführung in das Psychodrama und einen ersten Einblick in die Möglichkeiten des Psychodramas im musiktherapeutischen Rahmen, sondern bereits fundierte und sehr anschaulich dargestellte methodische Grundlagen für ihre Arbeit. (...) Das Buch ist aber auch für Studierende von besonderem Interesse, die die Nützlichkeit von Morenos Psychodrama für eine psychodynamisch orientierte Musiktherapie kennenlernen wollen und hier eine theoretisch kompetente Darstellung der Bezüge zwischen Musiktherapie und Psychodrama finden. Das die Autorin für beide Richtungen in der Fachliteratur recht bewandert ist zeigt nicht nur das umfangreiche Literaturverzeichnis, das in ausgewogenem Verhältnis psychodramatische und musiktherapeutische Quellen berücksichtigt, sondern auch die hervorragende Integration dieser Quellen in die theoriedarstellenden Passagen. “<br/><br/>Prof. Dr. Wolfgang Krieger<br/><br/>In: socialnet (2010). S.1-4.<br/>------------------------------------<br/>„Die Autorin veranschaulicht diese Wirkung mit eindrücklichen Praxisbeispielen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Neurologie und Therapien mit Erwachsenen, welche differenziert analysiert werden. Verschiedene psychodramatische Techniken und Instrumente ergänzen die musiktherapeutische Interventionspraxis. Es wird erläutert, welche vertiefenden Funktionen psychodramatische Instrumente und Techniken im musiktherapeutischen Prozess übernehmen können. Sie wirken besonders fruchtbar bezüglich der Intensivierung und Strukturierung des Prozesses sowie der Fokussierung von Themen und des Transfers des Gelernten ins Leben und von Problemen des Lebens in die Therapie. Die Umsetzung in die Praxis wird mit Spielvorschlägen und methodischen Hinweisen unterstützt. Das Buch ist eine interessante Lektüre für Studierende der Musik- und Kunsttherapie, Therapeuten, Pädagogen, Musiklehrer und interessierte Laien.“<br/><br/>In: Not durch Hirnverletzung, Schlaganfall oder sonstige erworbene Hirnschäden. 1/2013. S. 51.<br/><br/>------------------------------------<br/><br/>„Heidi Fausch hat als Musiktherapeutin sich vor Jahren zusätzlich zur Psychodramaleiterin ausgebildet. Heute kombiniert sie beide Methoden und legt hier einen auch theoretisch gut fundierten Praxisbericht vor.<br/>Das Buch hält sich in seinem Aufbau an das Theoriegebäude von Jakob Morenos Psychodrama, sein Persönlichkeitsmodell, seine Theorie der Beziehung und seine Strukturen im Ablauf von psychotherapeutischen Sitzungen. Die Grundlagen der Musiktherapie werden aber natürlich auch gründlich erklärt und es ist erstaunlich, wie viele Parallelen Heidi Fausch zwischen<br/>den bei den erlebnisorientierten Therapierichtungen ausmachen kann. Dieser Aufbau macht das Buch sehr lesbar, die Vignetten und Perlen aus dem riesigen Erfahrungsschatz der Autorin werden theoretisch verortet und nachvollziehbar, und die praktizierte Methodenkombination bekommt einen wissenschaftlich fundierten Boden.<br/>Für viele Psychotherapeuten ist Psychodrama ausschliesslich eine Gruppentherapiemethode. Dem ist aber nicht so! Sowohl die reinen Psychodramatherapeuten wie auch die Autorin selbst brauchen die Methode immer mehr auch in Einzel- und Paartherapien, Die Interaktionspartner - innere Persönlichkeitsanteile oder reale Personen aus dem Leben der Patienten - werden dann eben durch Puppen, oder bei Heidi Fausch durch Musikinstrumente, dargestellt. Und gerade durch die Wahl von Musikinstrumenten bekommen rein kognitiv nicht fassbare Gefühle und Irritationen plötzlich ein Symbol und nach der Arbeit auf der Symbolebene wird ein Transfer in den Alltag besprechbar.<br/>Sicher, das Buch bringt keine statistischen Goldstandardbeweise, dass diese Methodenkombination klinisch wirksam ist, und leider fehlen auch Überlegungen zu Indikation und Kontraindikation, wobei letzteres eigentlich meine einzige kleine Kritik ist. Aber die Liebe der Autorin zu ihren Patienten und ihre Freude am gemeinsamen kreativen Tun sind auf jeder Seite spürbar.<br/>Das Buch ist ein Mutmacher in einer Zeit, wo alles evidence based sein soll und ein Nicht-Verhaltenstherapeut oder ein Nicht-Psychopharmakaspezialist immer wieder Angst haben muss, als unwissenschaftlicher Scharlatan abqualifiziert zu werden. Das Ziel unserer Arbeit als Psychotherapeuten soll ja nicht nur eine «Goldstandardgesundheit» sein -, jeder Patient müsste dann<br/>genaue Kriterien erfüllen, um «geheilt» zu sein -, sondern auch eine «Regenbogenstandardgesundheilt»: Jeder soll möglichst so leben können, wie es seinem Charakter und seinen Möglichkeiten entspricht.“<br/><br/>Gerold Roth, Zürich<br/><br/>In: Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie. 163 (2012) 1. S. 44-45.
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Other Titles in this Series
Zu den Anfängen der Musiktherapie in Deutschland
Mentorenkurs Musiktherapie Herdecke. Rückblick und Ausblick
Musiktherapie bei Kindern mit Autismus
Musik-, Bewegungs- und Sprachspiele zur Behandlung gestörter Sinnes- und Körperwahrnehmung (mit DVD zum EBQ-Instrument)
BewegtSein
Integrative Bewegungs- und Leibtherapie. Erlebnisaktivierung und Persönlichkeitsentwicklung
Wenn der Spielraum verloren geht
Zum Belastungserleben von Eltern geistig behinderter Kinder und zum kurativen Potential der Musiktherapie
Monochrome Saiteninstrumente in ambulanten und klinischen Settings
Wissenschaftliche Analysen, Falldarstellungen und Erfahrungsberichte
Improvisation und Beziehungsqualität
Zur Anwendung des EBQ-Instruments in der inklusiven musikalischen Bildung
Leben ist Bewegung ist Musik
Entwicklungen und Konzepte der Wiener Rhythmik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Bausteine einer anthroposophisch begründeten Künstlerischen Psychotherapie
Aussagen Rudolf Steiners zum Phänomen des Unbewussten und deren Umsetzung in Konzepten psychotherapeutischer und musikpsychotherapeutischer Methodik – unter besonderer Berücksichtigung der imaginativen Selbstwahrnehmungsperspektive
Musik in Therapie und Medizin
25. Musiktherapie Tagung am Freien Musikzentrum München e. V. (4.–5. März 2017)
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Volume 13
