Musiktherapie als Fördermaßnahme in der Schule
Eine Studie zum Zusammenhang von Fremdheitserfahrung, Integration und Prävention in Schulklassen
By (author) Eric Pfeifer
Paperback (Published)
(July 2014)
ISBN: 9783954900138
6.69 x 9.45 inches
Price: $74.00
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Die hier vorliegende Pilotstudie widmet sich aus theoretischer, praktischer wie auch forschender Perspektive den Möglichkeiten und Kompetenzen musiktherapeutischer Vorgehensweisen im heutigen, von Migration und Interkulturalität geprägten Schulalltag. Dabei werden sowohl die präventiven, integrativen und fördernden Aspekte einer in diesem Feld angesiedelten musiktherapeutischen Arbeit thematisiert, wie aus qualitativ und quantitativ wissenschaftlicher Sicht Fragen hinsichtlich Multimodalität und Selbstkonzept nachgegangen wird. Im Speziellen liegt das Augenmerk des forschenden Tuns mittels standardisierter Testung, Teilnehmender Beobachtung und Video-Sequenzanalyse darauf, welche Ideen und Möglichkeiten des ganzkörperlichen, multimodalen Ausdrucks Kinder mit und ohne Migrationshintergrund in einem musiktherapeutischen Setting entwickeln und nutzen, um ‚Fremdheit‘, Gefühle des ‚Fremdseins‘ usw. in sich selbst bzw. zwischen sich und ihren Mitschülern zu überbrücken. <br/>Eine weitere Fragestellung konzentriert sich auf die möglichen positiven Effekte derartiger musiktherapeutischer Ansätze in Bezug auf die Entwicklung und Förderung von Selbst, Selbstkonzept und Identität. Stets beruft sich der Autor hierzu auf praktische Erfahrungen, welche auf einem Musiktherapieprojekt in einer ersten Klasse einer Volksschule in Österreich beruhen. Gleichzeitig werden zusätzliche Querverweise zu relevanten Inhalten – z. B. dem aktuellen Stand interkulturell-musiktherapeutischer Forschung und Praxis, Musiktherapie und Schule, Musiktherapie und Musikpädagogik – angestellt und diskutiert.<br/>
The present pilot study is using theoretical, practical and scientific knowledge in order to focus the possibilities and competences of music therapy approaches in today’s schools and everyday school life as affected by migration and interculturality. What is more, the preventive, integrative and supportive aspects of music therapy in this field shall also be discussed. Using qualitative and quantitative methods, questions concerning self concept and multimodality are handled as well. In particular, there is a triangulation of methods, combining standardised quantitative testing, participant observation and video sequential analysis. The task is to explore the children’s ideas and possibilities of implementing and using bodily and multimodal expressions for the purpose of bridging foreignness, feelings of foreignness in themselves and/or between themselves and their classmates in a music therapy setting. Another question concentrates on eventual positive effects of such music therapy approaches referring to the development of the self, self concept and identity. Constantly, the mentioned and offered assumptions are derived from practical experience gained through a music therapy project that took place in a class with first-graders at a primary school in Austria. Last but not least, additional cross-references relating to relevant contents (current status of intercultural music therapy research and practice, music therapy in schools, music therapy and musical education) are invoked and argued.<br/>
- By (author) Eric Pfeifer
„Die Veröffentlichung umreißt das Themenfeld Musiktherapie in der Schule und richtet den Fokus auf eine musiktherapeutisch definierte Arbeit mit einer Schulklasse in Österreich. Sie kann als Grundlage zu kritischer Auseinandersetzung mit dem Gebrauch des Begriffes Musiktherapie im Kontext Schule und hier mit der Arbeit mit Kindern mit Migrationshintergrund dienen. Ebenso ist sie Grundlage für die Diskussion von Problematiken empirischer Sozialforschung im Bereich musikalischen Handeins mit Kindern.“<br/><br/>Prof. Dr. Irmgard Merkt<br/><br/>In: www. socialnet.de/rezensionen/17402.php
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