Methodik im Diskurs

Neue Perspektiven für die Alttestamentliche Exegese

Contributions by Oliver Dyma Contributions by Ulla Fix Contributions by Raik Heckl Contributions by Andreas Kunz-Lübcke Contributions by Thomas Wagner Contributions by Kristin Weingart Edited by Raik Heckl Series edited by Jörg Frey Series edited by Friedhelm Hartenstein Series edited by Bernd Janowski Series edited by Matthias Konradt Series edited by Werner H. Schmidt

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Extent: 184 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Religious Studies

Series: Biblisch-Theologische Studien

Language: German

Paperback (Published)

(October 2015)

ISBN: 9783788728359

4.84 x 8.11 inches

Price: $57.00

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Die biblische Exegese der letzten 20 Jahre hat sich in sehr unterschiedliche Richtungen entwickelt. Neben der Praxis traditioneller exegetischer Methoden hat die Anwendung von bestimmten Literaturtheorien und philosophischen Konzepten zu einer regelrechten Methodenvielfalt geführt. Ausgehend von der Übernahme von postmodernen Konzepten stellt man gelegentlich das Konzept der Intentionalität in Frage. Philosophische und kulturgeschichtliche Überlegungen zur Intertextualität wirken sich im Ansatz der kanonischen Exegese und der Anwendung der Rezeptionsästhetik auf biblische Texte aus. Die verschiedenen Ansätze, die noch durch exegetische Konzepte aus der Perspektive aktueller Fragestellungen und Forschungsrichtungen ergänzt werden, haben auch dazu geführt, dass die Ergebnisse der Exegese immer weniger vergleichbar sind. Die Beiträge des Bandes haben diese Problematik jeweils im Blick und suchen, ausgehend von besonderen Problemen Verbindungslinien zwischen unterschiedlichen Ansätzen aufzuzeigen. Es geht um die Frage welchen Charakter die biblischen Erzähltexte haben und inwieweit das Konzept der Fiktionalität auf sie angewendet werden kann (Oliver Dyma). Die Untersuchung von Texten mit Bezug auf ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten, kulturell verfestigten Textsorte wird als interdisziplinäres Konzept für die Analyse und Interpretation von Texten vorgestellt. Es dürfte für die Frage nach der Funktion der Gattungen bei der antiken Textproduktion und -rezeption von Bedeutung sein (Ulla Fix). Bei den beiden in der Chronik parallel strukturierten Erzählabschnitten über Hiskia und Josia wird danach gefragt, wie in der alttestamentlichen Literargeschichte mit Schlüsseltexten umgegangen wurde und ob das übliche Modell der Fortschreibung in solchen Bereichen anwendbar ist (Raik Heckl). Es wird die Multidimensionalität der Interpretationen der Jonageschichte aufgezeigt, die in den Leerstellen der Erzählung angelegt ist (Andreas Kunz-Lübcke). Für die redaktionsgeschichtliche Analyse der Meerwundererzählung wird deren Rezeption in anderen Zusammenhängen zu Hilfe genommen, um die Intentionen der literarischen Veränderungen zu bestimmen (Thomas Wagner). Angesichts einer Konjunktur von Arbeiten, die Texte auf ihre literarischen Querbeziehungen zu anderen Texten hin auslegen (Intertextualität), wird am Beispiel von Zitaten vorgestellt, wie derartige Querbeziehungen in alttestamentlichen Texten markiert und damit für die intendierten Rezipienten erkennbar gemacht wurden (Kristin Weingart).

  • Contributions by Oliver Dyma
  • Contributions by Ulla Fix
  • Contributions by Raik Heckl
  • Contributions by Andreas Kunz-Lübcke
  • Contributions by Thomas Wagner
  • Contributions by Kristin Weingart
  • Edited by Raik Heckl
  • Series edited by Jörg Frey
  • Series edited by Friedhelm Hartenstein
  • Series edited by Bernd Janowski
  • Series edited by Matthias Konradt
  • Series edited by Werner H. Schmidt