Martin Wolff (1872-1953)
Ordnung und Klarheit als Rechts- und Lebensprinzip
by Thomas Hansen
Paperback (Published)
(December 2009)
ISBN: 9783161498374
Price: $81.00
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English summary: Thomas Hansen deals with the life and works of Martin Wolff – one of the most well-known legal scholars of the first half of the 20th century, who received a great deal of praise for his textbook on property law. He focuses on Wolff’s career up to the seizure of power by the National Socialists, when he was forced to leave Germany because of his Jewish background. In doing so, the author has made use of extensive material from the archives and examines the fate of Wolff’s family as well as that of some of his colleagues and students. In the second part of the book, the author deals with the question of whether or not Wolff’s views can be classified as part of the dispute over methodology in the early 20th century as well as with the theory that Wolff adhered to a liberal private law mode. In the course of this study, the author shows that Wolff can be called a pragmatic dogmatist who was in touch with reality and who was also a homo politicus. German description: Thomas Hansen untersucht das Leben und Werk des Juristen Martin Wolff. In Form einer biographischen Darstellung befasst er sich zunachst mit den Anfangen Wolffs in Berlin und seinen wissenschaftlichen Arbeiten bis 1914, seiner Lehrtatigkeit an den Universitaten in Marburg und Bonn bis 1921 sowie mit seiner Ruckkehr nach Berlin in der Zeit bis 1933. Der Autor richtet sein Hauptaugenmerk auf Wolffs erzwungenen Abschied aus Deutschland nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und auf seinen Neuanfang in England, unter besonderer Berucksichtigung des Lehrbuchs des Burgerlichen Rechts sowie seines Lebensabends in Oxford bis 1953. Anschliessend geht der Autor der Frage nach, ob Wolff in den Methodenstreit des fruhen 20. Jahrhunderts eingeordnet werden kann. Die Begriffe Begriffsjurisprudenz, Freirechtslehre und Interessenjurisprudenz dienen dabei als Leitlinien. Im Abgleich zu Zeitgenossen Wolffs, wie etwa Philipp Heck, Justus Wilhelm Hedemann oder Friedrich Endemann wird anhand der Untersuchung des wohl bekanntesten Lehrbuchs von Wolff zum Sachenrecht ersichtlich, dass er als pragmatischer und lebensnaher Dogmatiker bezeichnet werden kann. Daruber hinaus widmet sich der Autor insbesondere anhand von Betrachtungen zum Familienrecht und unter Vergleich der Lehren Heinrich Lehnmanns der These, dass Wolff Vertreter einer burgerlichen, liberalen Gesellschaft war. Die Untersuchung zeigt, dass die Grundwerte des liberalen Staates, Freiheit und Gleichheit aller, Wolffs Zustimmung fanden und er einem – wenn auch teilweise eingeschrankten – liberalen Privatrechtsleitbild folgte.
- By (author) Thomas Hansen
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