Kirchenaustritt – oder nicht?

Wie Kirche sich verandern muss

edited by Markus Etscheid-Stams, Regina Laudage-Kleeberg, Thomas Runker and contributions by Jan Niklas Collet, Thomas Eggensperger, Ulrich Engel, Markus Etscheid-Stams, Tobias Faix, Benedikt Jurgens, Thomas Krock, Regina Laudage-Kleeberg, Thomas Runker, Matthias Sellmann, Bjorn Szymanowski and Ulrich Riegel

Book cover: Kirchenaustritt – oder nicht?

Extent: 312 pages

Publisher: Verlag Herder

Subjects: Religious Studies

Language: German

Hardback (Published)

(February 2018)

ISBN: 9783451380716

5.31 x 8.46 inches

Price: $36.00

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Was bewegt Katholiken in Deutschland, aus der Kirche auszutreten? Aus welchen Grunden bleiben viele andere in der Kirche? Und wie konnte dementsprechend eine Kirche aussehen, die Menschen heute zum Verbleib einladt? Das Buch stellt pragnant die Ergebnisse von bisherigen Studien zu Kirchenbindung und Kirchenaustritt dar, verknupft diese mit qualitativen Forschungsergebnissen aus dem urbanen Raum des Ruhrgebiets und reflektiert sie systematisch-theologisch. Am Ende stehen konkrete Vorschlage zu einem ekklesiologischen Umdenken und zu strategischen Veranderungen fur die katholische Kirche in Deutschland. Das Bistum Essen hat dazu ein Projekt angeregt: Die Ergebnisse der Studie laden zu einer spannenden, aber auch herausfordernden innerkirchlichen Auseinandersetzung ein. Denn naturlich muten Menschen, die der Kirche den Rucken gekehrt haben, einiges an ausserst kritischem Feedback zu. Die innerkirchliche Unzufriedenheit geht mit einem denkbar schlechten Ruf einher, unter dem die Kirche in der Offentlichkeit insgesamt leidet. Deutliches Symptom dafur ist die seit vielen Jahren hohe Zahl an Kirchenaustritten. Nichts deutet darauf hin, dass sich der Trend der Kirchendistanzierung von sich aus andert; vielmehr explodieren die Austrittszahlen immer mal wieder, sobald es einen ausserlichen Anlass dafur gibt. Es braucht eine Auseinandersetzung mit den Menschen, die die Kirche verlassen haben oder verlassen wollen. In der Regel steht der Kirchenaustritt am Ende eines langeren Prozesses der Kirchendistanzierung. In der Untersuchung werden Biografien sichtbar, die von Enttauschung, Verletzung und Krankung gepragt sind. Oft braucht es nur einen konkreten Anlass, um dann das sprichwortliche Fass der Unzufriedenheit mit der Kirche zum Uberlaufen zu bringen. Es muss nachdenklich machen, dass mit dem Kirchenaustritt fur die einzelnen Menschen haufig keineswegs ein Glaubensverlust verbunden ist. Vielmehr zeigt sich eine erhebliche Entfremdung zwischen dem einzelnen Menschen und der Kirche insgesamt oder auch der konkreten Gemeinde vor Ort. Besonders bedrohlich ist, dass vor allem viele jungere Menschen aus der Kirche austreten – denn sie fehlen noch viele Jahrzehnte. Mit Beitragen von: Jan Niklas Collet, Thomas Eggensperger OP, Ulrich Engel OP, Markus Etscheid-Stams, Tobias Faix, Benedikt Jurgens, Thomas Krock, Regina Laudage-Kleeberg, Ulrich Riegel, Thomas Runker, Matthias Sellmann und Bjorn Szymanowski


Was bewegt Katholiken in Deutschland, aus der Kirche auszutreten? Aus welchen Grunden bleiben viele andere in der Kirche? Und wie konnte dementsprechend eine Kirche aussehen, die Menschen heute zum Verbleib einladt? Das Buch stellt pragnant die Ergebnisse von bisherigen Studien zu Kirchenbindung und Kirchenaustritt dar, verknupft diese mit qualitativen Forschungsergebnissen aus dem urbanen Raum des Ruhrgebiets und reflektiert sie systematisch-theologisch. Am Ende stehen konkrete Vorschlage zu einem ekklesiologischen Umdenken und zu strategischen Veranderungen fur die katholische Kirche in Deutschland. Das Bistum Essen hat dazu ein Projekt angeregt: Die Ergebnisse der Studie laden zu einer spannenden, aber auch herausfordernden innerkirchlichen Auseinandersetzung ein. Denn naturlich muten Menschen, die der Kirche den Rucken gekehrt haben, einiges an ausserst kritischem Feedback zu. Die innerkirchliche Unzufriedenheit geht mit einem denkbar schlechten Ruf einher, unter dem die Kirche in der Offentlichkeit insgesamt leidet. Deutliches Symptom dafur ist die seit vielen Jahren hohe Zahl an Kirchenaustritten. Nichts deutet darauf hin, dass sich der Trend der Kirchendistanzierung von sich aus andert; vielmehr explodieren die Austrittszahlen immer mal wieder, sobald es einen ausserlichen Anlass dafur gibt. Es braucht eine Auseinandersetzung mit den Menschen, die die Kirche verlassen haben oder verlassen wollen. In der Regel steht der Kirchenaustritt am Ende eines langeren Prozesses der Kirchendistanzierung. In der Untersuchung werden Biografien sichtbar, die von Enttauschung, Verletzung und Krankung gepragt sind. Oft braucht es nur einen konkreten Anlass, um dann das sprichwortliche Fass der Unzufriedenheit mit der Kirche zum Uberlaufen zu bringen. Es muss nachdenklich machen, dass mit dem Kirchenaustritt fur die einzelnen Menschen haufig keineswegs ein Glaubensverlust verbunden ist. Vielmehr zeigt sich eine erhebliche Entfremdung zwischen dem einzelnen Menschen und der Kirche insgesamt oder auch der konkreten Gemeinde vor Ort. Besonders bedrohlich ist, dass vor allem viele jungere Menschen aus der Kirche austreten – denn sie fehlen noch viele Jahrzehnte. Mit Beitragen von: Jan Niklas Collet, Thomas Eggensperger OP, Ulrich Engel OP, Markus Etscheid-Stams, Tobias Faix, Benedikt Jurgens, Thomas Krock, Regina Laudage-Kleeberg, Ulrich Riegel, Thomas Runker, Matthias Sellmann und Bjorn Szymanowski

  • Contributions by Jan Niklas Collet
  • Contributions by Thomas Eggensperger
  • Contributions by Ulrich Engel
  • Contributions by Markus Etscheid-Stams
  • Contributions by Tobias Faix
  • Contributions by Benedikt Jurgens
  • Contributions by Thomas Krock
  • Contributions by Regina Laudage-Kleeberg
  • Contributions by Ulrich Riegel
  • Contributions by Thomas Runker
  • Contributions by Matthias Sellmann
  • Contributions by Bjorn Szymanowski
  • Edited by Markus Etscheid-Stams
  • Edited by Regina Laudage-Kleeberg
  • Edited by Thomas Runker