Neue Predigten. Zweyter Band (1784)
Kritische Ausgabe. 2. Abteilung: Predigten. Band 3
by Johann J. Spalding, edited by Malte van Spankeren, with contributions by Verena Look, Olga Sontgerath and Christian Weidemann
Hardback (Published)
(March 2009)
ISBN: 9783161499074
6.1 x 9.09 inches
Price: $209.00
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In the second volume of his “New Sermons” (1784), J.J. Spalding, an eminent theologian of the Enlightenment, provided an impressive summary of his lifelong religious instruction which was aimed at “teaching and encouragement” and whose providential combination of piety and modernity has not lost its appeal or its ability to move us today.
English summary: Johann Joachim Spalding was the most powerful and effective Lutheran pulpit preacher at the culmination, also known as the neology, of religious Enlightenment. In the second volume of his New Sermons (1784), published when he was 70, J.J. Spalding, an eminent theologian of the Enlightenment, provided an impressive summary of his lifelong religious instruction which was aimed at teaching and encouragement and whose providential combination of piety and modernity has not lost its appeal or its ability to move us today. German description: Im Zeitalter der Aufklarung stellte die kirchliche Predigt das zentrale Medium dar, in dem theologische Reflexion vermittelt und in religiose Lebenspraxis transformiert worden ist. Johann Joachim Spalding (1714-1804) war der wirkmachtigste lutherische Kanzelredner der als ‘Neologie’ bezeichneten Kulminationsphase der religiosen Aufklarung. Der zweite Band seiner Neue[n] Predigten (1784), den er im Alter von 70 Jahren veroffentlichte, bietet eine aus Festpredigten, ausgewahlten Kanzelreden und populartheologischen Essays harmonisch gefugte Anthologie. In der vorliegenden Kritischen Edition, die durch eingehende Erlauterungen sowie ausfuhrliche Personen-, Bibelstellen-, Orts- und Sachregister leserfreundlich erschlossen ist, lasst sich auch heute noch die gluckliche Verbindung von Frommigkeit und Modernitat nachvollziehen, die ihrem Verfasser einst weit uber Deutschland hinaus einen Namen gemacht hat.
Johann J. Spalding, Johann Joachim Spalding, 1714 als Sohn des Rektors der Stadtschule von Tribsees (Vorpommern) geboren und 1804 in Berlin gestorben, zahlt zu den Hauptvertretern der deutschen Aufklarungstheologie. Nach Studium (Greifswald, Rostock) und Promotion (Rostock 1736) wirkte er zunachst als Pfarrer und Hauslehrer in Schwedisch-Vorpommern. In diese Zeit fallen seine intensive Beschaftigung mit der englischen Aufklarungsphilosophie (Shaftesbury, Hutcheson, Butler), deren Rezeption in Deutschland er durch etliche Ubersetzungen nachhaltig beforderte, und der enge Umgang mit den Schweizern J. C. Lavater, H. Fussli und F. Hess, die von Mai 1763 bis Januar 1764 in seinem Pfarrhaus in Barth Quartier gefunden hatten. 1764 wechselte Spalding als preussischer Oberkonsistorialrat, Propst und erster Pfarrer an der Marien- und Nikolaikirche nach Berlin, wo er bis zu seinem Tode verblieb. Die dem Geist der kirchlichen Aufklarung verpflichteten Reformen des Gesangbuchs, der Agende und der katechetischen Unterweisung, die das Berliner Oberkonsistorium als die fur die preussischen Gebiete (ausser Schlesien und Kleve-Mark) zustandige oberste lutherische Kirchenbehorde in der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts in Angriff nahm, hat er massgeblich vorangetrieben und verantwortet. Aus Protest gegen das Wollnersche Religionsedikt ist er 1788 von seiner Propststelle und den damit verbundenen Amtern, nicht jedoch von seinem Amt im Oberkonsistorium zuruckgetreten.In Berlin avancierte Spalding rasch zum Haupt der kirchlichen Neologie. Am preussischen Hof – er war Hofprediger, zudem Seelsorger und Beichtvater der Konigin Elisabeth Christine – sowie in der Berliner Gesellschaft – u.a. als Mitglied des Montagsclubs, der Mittwochsgesellschaft, der Gesellschaft der Freunde der Aufklarung und regelmassiger Gast im Hause Markus Herz – genoss er ebenso Respekt und Verehrung wie unter den kirchlichen, theologischen, literarischen und philosophischen Reprasentanten seiner Zeit, von denen ihm viele, etwa August Friedrich Wilhelm Sack, Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem, Johann Salomo Semler, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Friedrich Nicolai, Moses Mendelssohn oder Immanuel Kant, durch intensiven Austausch verbunden waren.Verena Look, ist studentische Mitarbeiterin der Spalding-Edition an der Universitat Munster.Olga Sontgerath, ist wiss. Mitarbeiterin der Spalding-Edition an der Universitat Munster.Christian Weidemann, ist wiss. Mitarbeiter der Spalding-Edition an der Universitat Munster.Malte van Spankeren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Spalding-Edition an der Universitat Munster.
- By (author) Johann J. Spalding
- With Verena Look
- Edited by Malte van Spankeren
- With Olga Söntgerath
- Edited by Christian Elmo Wolff
- With Christian Weidemann
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