Fairness, Reziprozitat und Eigennutz

Okonomische Theorie und experimentelle Evidenz

by Axel Ockenfels

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Extent: 246 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics

Series: Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften

Series volume number: 108

Language: German

Hardback (Out of print)

(July 1999)

ISBN: 9783161472053

Price: $68.00

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English summary: What are the motives behind decision-making in economic contexts? What we see in experiments involving market institutions is usually consistent with ‘competitive’ self-interest, while ‘fairness’ has emerged as an important factor in bargaining games, and ‘reciprocity’ is often cited to explain behavior in cooperation games. In his search for a common and simple principle for these apparently inconsistent behavioral patterns, Axel Ockenfels utilizes experimental and game-theoretical methods. Based on a comprehensive survey of the latest experimental and theoretical literature and on his own and other’s experimental findings, he develops a model of fair, reciprocal and competitive behavior. The model is constructed on the premise that people are motivated by both their absolute and their relative standing. In a detailed theoretical and statistical analysis of a wide range of experimental games, Ockenfels demonstrates that the different behavioral patterns are the result of the interaction between absolute and relative goals and the basic conditions of the institution concerned. German description: Motivationen treiben Entscheidungen an. Doch welche Ziele werden im Kontext okonomischer Entscheidungen verfolgt? Sowohl die ‘Realitat’ als auch die experimentelle Wirtschaftsforschung zeichnen ein widerspruchliches Bild. ‘Fairness’ beeinflusst Verhandlungsergebnisse, ‘Reziprozitat’ hilft bei der Uberwindung von Kooperationsproblemen und ‘Eigennutz’ dominiert auf Markten. Angesichts dieser widerspruchlich erscheinenden Beobachtungen stellt sich die Frage, ob es ein einfaches und gemeinsames Prinzip gibt, das die verschiedenen Verhaltensmuster organisiert.Anhand eines umfassenden Uberblicks uber die jungste experimentelle und theoretische Literatur demonstriert Axel Ockenfels, dass es nicht moglich ist, fundamentale Verhaltensweisen zu erklaren, sofern man sich dabei auf eigennutzige Motivationen beschrankt. In experimentellen Studien beschaftigt er sich mit der Natur uneigennutziger Entscheidungen. Daraus entwickelt er seine ‘Theorie fairen, reziproken und kompetitiven Verhaltens’. Diese basiert auf der Pramisse, dass Individuen auf selbstbezogene Weise sowohl durch ihre ‘absolute’ als auch ihre ‘relative’ Position motiviert werden. Mit der Theorie gelingt es Axel Ockenfels, ein empirisch fundiertes und einheitliches Bild okonomischen Verhaltens in vielfaltigen Entscheidungssituationen zu entwerfen. Spieltheoretische Analysen zeigen, dass sich die augenscheinlich widerspruchlichen Verhaltensweisen durch die Interaktion der ‘absoluten’ und ‘relativen’ Ziele mit den jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen erklaren lassen.

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