Die Souveränität der Schwachen

Lateinamerika und der Völkerbund, 1920–1936

By (author) Thomas Fischer

Book cover: Die Souveränität der Schwachen

Paperback (Published)

(December 2011)

ISBN: 9783515100779

6.69 x 9.49 inches

Price: $119.00

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Vor dem Hintergrund neuer Themen, die im Rahmen der Global History und der Geschichte der Globalisierung erschlossen werden, hat die lange Zeit vernachlassigte Forschung uber den Volkerbund in den letzten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Fur die “schwachen” Staaten der Grossregion Lateinamerika hatte der Volkerbund eine besondere Bedeutung: Die Genfer Organisation bedeutete eine Buhne, um Souveranitatsforderungen zu formulieren. Als daher am 15. November 1920 die erste Vollversammlung der “Weltorganisation” in Genf eroffnet wurde, stellte “die Neue Welt” mehr als ein Drittel der vertretenen Mitglieder. Thomas Fischer wirft aus einer Area-Perspektive neues Licht auf die Erwartungen lateinamerikanischer Meinungsfuhrer, Intellektueller, Publizisten und Politiker gegenuber dem Volkerbund und auf das Handeln von Reprasentanten aus Mittel- und Sudamerika in Genf. Das besondere Augenmerk liegt auf der Rekonstruktion des Strebens nach Reprasentation, nach einer Reformulierung der Monroe-Doktrin sowie nach einer aktiven Rolle des Volkerbundes bei der Konfliktbeilegung in Lateinamerika.


Vor dem Hintergrund neuer Themen, die im Rahmen der Global History und der Geschichte der Globalisierung erschlossen werden, hat die lange Zeit vernachlassigte Forschung uber den Volkerbund in den letzten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Fur die “schwachen” Staaten der Grossregion Lateinamerika hatte der Volkerbund eine besondere Bedeutung: Die Genfer Organisation bedeutete eine Buhne, um Souveranitatsforderungen zu formulieren. Als daher am 15. November 1920 die erste Vollversammlung der “Weltorganisation” in Genf eroffnet wurde, stellte “die Neue Welt” mehr als ein Drittel der vertretenen Mitglieder. Thomas Fischer wirft aus einer Area-Perspektive neues Licht auf die Erwartungen lateinamerikanischer Meinungsfuhrer, Intellektueller, Publizisten und Politiker gegenuber dem Volkerbund und auf das Handeln von Reprasentanten aus Mittel- und Sudamerika in Genf. Das besondere Augenmerk liegt auf der Rekonstruktion des Strebens nach Reprasentation, nach einer Reformulierung der Monroe-Doktrin sowie nach einer aktiven Rolle des Volkerbundes bei der Konfliktbeilegung in Lateinamerika.

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