Die Keramik der Alteren Ischtar-Tempel in Assur

Von der zweiten Halfte des 3. Jahrtausends bis zur Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr.

by Claudia Beuger

Book cover: Die Keramik der Alteren Ischtar-Tempel in Assur

Extent: 226 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Ancient Near East, Art & Art History

Series: Wissenschaftliche Veroffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft

Series volume number: 138

Language: German

Hardback (Published)

(June 2013)

ISBN: 9783447069298

9.45 x 13.54 inches

Price: $84.00

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The archaic Ishtar temples are said to be the best-documented complex of buildings in Ashur, the heart of the Assyrian Empire. At this time, the Assyrian findings are the only ones to contain a comparatively well-documented ceramic sequence dating from the 3rd to the 2nd millennium BC. Given Assyria’s location in a region linking South Mesopotamia and Syro-Anatolia, Claudia Beuger’s study on ceramics allows for a fresh debate and a new definition of the differences and similarities between the North and South Mesopotamian ceramic cultures, especially since more concentrated international fieldwork has now again become possible in northern Iraq. Beuger makes an important contribution to the research on the ceramics of the archaic Ishtar temples. German text.


Die sogenannten Alteren Ischtar-Tempel gelten als der am besten dokumentierte Baukomplex in Assur, der Keimzelle des spateren assyrischen Reiches. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden diese Befunde unter der Leitung von Walter Andrae bis auf den anstehenden Fels hinab ausgegraben und es konnten die vermutlich fruhesten erhaltenen Kultbauten der Stadt freigelegt werden. Nachdem die Architektur und die wichtigsten Funde von dem Ausgraber selbst bereits in den 1920er Jahren vorgelegt wurden, hat sich Jurgen Bar im Rahmen des gut 70 Jahre spater ins Leben gerufenen Assur-Projektes einer umfassenden Neubearbeitung der im Vorderasiatischen Museum zu Berlin einlagernden Dokumentation und Kleinfunde gewidmet. Zum gegenwartigen Zeitpunkt verfugt Assur als einziger Fundort uber eine vergleichsweise gut dokumentierte Keramiksequenz aus dem 3. bis 2. Jahrtausend v.Chr. Da Assur in einer Bruckenregion zwischen dem sudmesopotamischen und dem syro-anatolischen Raum liegt, erlaubt das von Claudia Beuger vorgestellte Material auch eine neue Diskussion und Definition der Grenzen und Gemeinsamkeiten der nord- und sudmesopotamischen Keramikkulturen, insbesondere da heute intensivierte Feldforschungen unter internationaler Beteiligung im Nordirak wieder moglich sind. Mit ihrer Untersuchung leistet Beuger so einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Keramik der Alteren Ischtar-Tempel in Assur.

  • By (author) Claudia Beuger