Die antiken Skulpturen in Castle Howard

By (author) Barbara Borg By (author) Henner von Hesberg By (author) Andreas Linfert

Book cover: Die antiken Skulpturen in Castle Howard

Extent: 312 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Art & Art History, Classical Studies

Series: Monumenta Artis Romanae

Language: German

(Hardback) (Published)

(February 2006)

ISBN: 9783895004407

Price: $147.00

In stock

(PDF) (Published)

(January 2005)

ISBN: 9783954909001

Price: $123.00

Die Skulpturen in Castle Howard zählen zu den bedeutendsten Antikensammlungen in England. Bisher lagen nur partielle Bestandsaufnahmen der Skulpturen von Castle Howard vor, die auf das 19. Jahrhundert zurückgehen, doch erfassen sie die Bestände nur lückenhaft. Eine zutreffende Vorstellung von Umfang und Charakter der Sammlung liefert erst diese Bestandsaufnahme.<br/>Der vorliegende Band untersucht die 135 Antiken der Sammlung umfassend, viele Abbildungen werden hier zum ersten Mal veröffentlicht und und die Antiken fotografisch erschlossen. Ausführliche Katalogtexte erläutern die Stücke und führen in die Entstehung und Geschichte der Sammlung anhand der Archivbestände ein.<br/>


Die Antikensammlung in Castle Howard wird hier zum ersten Mal in grosstmoglicher Vollstandigkeit dargeboten. 135 Antiken aus den Gattungen Idealplastik, Portrat, Relief und Bauornamentik sind in Fotografien vorgelegt und durch wissenschaftliche Katalogtexte erschlossen. Zudem wird die Entstehung und Geschichte der Sammlung aufgrund von Dokumenten im Archiv von Castle Howard aufbereitet.Partielle Bestandsaufnahmen sind schon aus fruherer Zeit bekannt, erfassen die Bestande in Castle Howard jedoch nur luckenhaft und in willkurlicher Auswahl. Eine zutreffende Vorstellung von Umfang und Charakter der Sammlung vermitteln sie nicht. Im Jahr 1833 besuchte der Comte de Clarac die wichtigsten Privatsammlungen in England, um Zeichnungen von den dort vorhandenen Statuen fur sein “Musee de Sculpture antique e moderne” anfertigen zu lassen. Die Statuen blieben fur lange Zeit die einzigen Antiken, die aus der Sammlung Howard in Stichen publiziert wurdenDie Berichte kenntnisreicher Dilettanten der fruheren Jahre wurden in der 2. Halfte des 19. Jhs. durch die Erforschung der Antikenbestande auf einer starker wissenschaftlich ausgerichteten Basis abgelost. Um die englischen Privatsammlungen machten sich vor allem deutsche Archaologen verdient, unter denen Adolf Michaelis der Hauptanteil zukommt. In den 50er Jahren unternahm der Amerikaner C. C. Vermeule den Versuch, eine Neuauflage des Michaelis herauszugeben. Im Zuge dieser Arbeit uberprufte er die von Michaelis erfassten Sammlungen auf ihren Bestand, wobei er nicht nur Verluste registrierte, sondern manchenorts auch noch unbekannte Antiken fand. Das Ergebnis seiner Recherchen liegt nur im Manuskript vor, das im Britischen Museum aufbewahrt wird. Von Vermeule veroffentlicht wurden lediglich vier Aufsatze zwischen 1955 und 1959, die eine Ubersicht uber die noch existierenden Sammlungen und verstreuten Bestande geben, neuere Literatur anfuhren und den Verbleib vieler inzwischen (haufig nach Amerika) verkaufter Stucke nachweisen.Der Katalog des Forschungsarchivs fur Antike Plastik ist nicht nur mit 135 Nummern um mehr als das Doppelte gegenuber dem von Michaelis angewachsen, sondern bietet auch eine umfangreiche fotografische Erschiessung der Antiken, von denen viele erstmals in Abbildungen vorgelegt werden.

  • By (author) Barbara Borg
  • By (author) Henner von Hesberg
  • By (author) Andreas Linfert

„Borg makes clear that it is a genuine antique Commodus of which 18 replicas are known, dating to 180-185. This final number forms a beatuiful crown on this corpus of sculptures and illustrates how „old friends“ yield new insights when studied accurately. We cannot but congratulate the authors for their splendid volume.“<br/><br/>In: Babesch. 83 (2008). S. 207-208.<br/><br/>--------------------------------------<br/><br/>„Castle Howard in Yorkshire is one of the grandest of the country houses in England and probably the best known in the world (...).<br/>We must be grateful to the Forschungsarchiv für Antike Plasitk for continuing the series of catalogues of the collections in the English country houses and look forward to the volumes on Newby Hall and Hever Castle. Dare we hope that this splendid series will continue with the remaining country house collections?“<br/><br/>In: Gnomon. Band 80 (2008). S. 477-478.<br/><br/>-----------------------------------<br/><br/>„(...) le catalogue actuel en a plus que doublé le nombre et la plupart sont ici reproduits pour la première fois, en d’excellentes photographies dues à R. Laev et G. Geng - faut-il le rappeler?“<br/><br/>In: L’Antiquite Clássique. 77 (2008). S. 761-762.