Denkmalpflege am Berliner Schloss

Uber die Dokumentation des Wissenschaftlichen Aktivs seit der Sprengung des Schlosses 1950 Mit einem Katalog erhaltener Fragmente

by Anja Tuma, edited by Landesdenkmalamt Berlin

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Extent: 624 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Architecture

Series: Die Bauwerke und Kunstdenkmaler von Berlin

Series volume number: 38

Language: German

Hardback (Published)

(December 2016)

ISBN: 9783786127628

7.09 x 9.65 inches

Price: $99.00

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Architekten, Denkmalpfleger und Kunsthistoriker dokumentierten 1950 in aller Eile die erhaltene Bausubstanz des kriegszerstorten Berliner Schlosses. Wahrend Teile des Gebaudes bereits gesprengt wurden, blieben der Gruppe, dem sogenannten Wissenschaftlichen Aktiv, nur drei Monate Zeit, um Ausbauten vorzunehmen, ein Bergungsregister anzulegen und Aufmassplane zu erstellen. Vor, wahrend und nach der Sprengung entstanden allein uber 5.000 Fotografien. Das Buch verdeutlicht die kulturpolitischen Rahmenbedingungen und analysiert die Vorgange aus den uberlieferten Akten und Dokumenten des Aktivs. Ausserdem stellt ein umfassender Katalog vergleichend die einstmals geborgenen den bis heute erhaltenen Fragmenten des Berliner Schlosses gegenuber.

  • By (author) Anja Tuma
  • Edited by Landesdenkmalamt Berlin

Eine (hoffentlich) breite Offentlichkeit erhalt damit erstmals die Moglichkeit, einen fundierten Uberblick uber die erhaltenen Fragmente des Stadtschlosses zu gewinnen. Sie sind nicht nur originale Relikte, sondern auch von grosster Bedeutung fur die Nachbildung der barocken Fassaden.Mit der Publikation ihrer Dissertation uber die Arbeit der Forschergruppe, die das Berliner Schloss vor seiner Sprengung 1950/51 dokumentierte, erfullt Anja Tuma ein jahrzehntealtes Forschungsdesiderat. Ihre sorgfaltige Gesamtschau der baulichen, kunstlerischen, technischen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingen der in grosser Eile ausgefuhrten Tatigkeit des Wissenschaftlichen Aktivs bestehend aus Architekten, Kunstwissenschaftlern und Fotografen unter der Leitung der Kunsthistorikers Gerhard Strauss vermittelt weitreichende Einblicke in die von Widerspruchen gepragte Dokumentation des Schlosses und die Bergung baugebundener und mobiler Einzelteile.