Das Matthäusevangelium
By (author) Martin Vahrenhorst Series edited by Ekkehard W. Stegemann Series edited by Angelika Strotmann Series edited by Klaus Wengst
2006 legte Peter Fiedler in dieser Reihe seinen Matthäuskommentar vor. Er verortete das Evangelium und seine Gemeinde im Kontext des Judentums des 1. Jahrhunderts. Das war damals eine innovative Zuordnung, die aber inzwischen breit rezipiert wurde. Die vorliegende Neubearbeitung folgt konsequent dem von Fiedler eingeschlagenen Weg und liest das Evangelium als jüdisches Buch, das in den Jahren nach der Zerstörung des Tempels unter Berufung auf den einen Lehrer Jesus einen Weg weist, wie in der neuen Situation ein Leben nach dem in der Tora manifestierten Willen Gottes möglich ist.
Matthäus ist konsequent beim Wort zu nehmen, auch und gerade dann, wenn einzelne Texte sich üblichen Lesegewohnheiten nur schwer fügen (z.B. Mt 23,3a). Wenn der matthäische Jesus an prominenter Stelle von der bleibenden Geltung der Tora redet, dann muss die Auslegung das ernst nehmen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den halachischen Dimensionen der matthäischen Texte. Matthäus ist vertraut mit Diskussionen um die rechtliche Überlieferung des Judentums, wie sie sich vor allem – aber nicht nur – in rabbinischen Texten finden.
2006 legte Peter Fiedler in dieser Reihe seinen Matthäuskommentar vor. Er verortete das Evangelium und seine Gemeinde im Kontext des Judentums des 1. Jahrhunderts. Das war damals eine innovative Zuordnung, die aber inzwischen breit rezipiert wurde. Die vorliegende Neubearbeitung folgt konsequent dem von Fiedler eingeschlagenen Weg und liest das Evangelium als jüdisches Buch, das in den Jahren nach der Zerstörung des Tempels unter Berufung auf den einen Lehrer Jesus einen Weg weist, wie in der neuen Situation ein Leben nach dem in der Tora manifestierten Willen Gottes möglich ist.
Matthäus ist konsequent beim Wort zu nehmen, auch und gerade dann, wenn einzelne Texte sich üblichen Lesegewohnheiten nur schwer fügen (z.B. Mt 23,3a). Wenn der matthäische Jesus an prominenter Stelle von der bleibenden Geltung der Tora redet, dann muss die Auslegung das ernst nehmen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den halachischen Dimensionen der matthäischen Texte. Matthäus ist vertraut mit Diskussionen um die rechtliche Überlieferung des Judentums, wie sie sich vor allem – aber nicht nur – in rabbinischen Texten finden.
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