Die gescheiterte Republik
Kultur und Politik in Österreich 1918–1938
By (author) Anton Pelinka
Hardback (Out of print)
(July 2017)
ISBN: 9783205202363
6.54 x 9.53 inches
Price: $49.00
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Der kleine Rest der grossen Donaumonarchie, ungeliebte Notlosung: Die Republik Osterreich. Seit ihrer Grundung 1918 gab es keine gemeinsame politische Kultur, kein gemeinsames Verstandnis daruber, was dieses neue Gebilde eigentlich sein sollte – bis 1934 die demokratische Republik und 1938 auch Osterreich am Ende war. Anton Pelinka stellt die Frage nach der Verantwortung fur das politische wie kulturelle Scheitern und zeichnet den Weg in den Abgrund nach. Die junge Republik Osterreich war eine Verlegenheitslosung, der Konsens zwischen den staats- und republikgrundenden Parteien fragil. Gemeinsamkeiten gab es wenige, und die Zukunft blieb ungewiss. War Osterreich erst auf dem Weg zur wahren Demokratie, war dieses Osterreich nur eine Zwischenstufe zum Sozialismus, oder war es nur eine Republik, die nicht mehr war als eben keine Monarchie? Der deutsche Staat Osterreich, belastet mit einem Namen, der gestern noch eine Grossmacht bezeichnet hatte, sollte sich emanzipieren, wollte sich aber nur hochst widerwillig vom Schatten des alten Reichs losen. Es entwickelte sich keine politische Kultur, die der ungeliebten Staatsform durch eine systematische Politik der Machtteilung zu Stabilitat verholfen hatte. Und auch die Hochkultur – Literatur und Wissenschaft, Theater und Musik – nahm diese Republik kaum wahr. Zwischen einer auf das Gestern eines ubernationalen Reiches fixierten Nostalgie und einem ertraumten Morgen in Gestalt eines Anschlusses setzte sich, bis auf wenige Ausnahmen, kaum jemand mit der demokratischen Republik Osterreich auseinander. War ihr morderischer Abstieg aber wirklich zwingend vorgezeichnet, und wie ware ihr Zerbrechen zu vermeiden gewesen? Was waren die Alternativen zum Absturz?
Der kleine Rest der grossen Donaumonarchie, ungeliebte Notlosung: Die Republik Osterreich. Seit ihrer Grundung 1918 gab es keine gemeinsame politische Kultur, kein gemeinsames Verstandnis daruber, was dieses neue Gebilde eigentlich sein sollte – bis 1934 die demokratische Republik und 1938 auch Osterreich am Ende war. Anton Pelinka stellt die Frage nach der Verantwortung fur das politische wie kulturelle Scheitern und zeichnet den Weg in den Abgrund nach. Die junge Republik Osterreich war eine Verlegenheitslosung, der Konsens zwischen den staats- und republikgrundenden Parteien fragil. Gemeinsamkeiten gab es wenige, und die Zukunft blieb ungewiss. War Osterreich erst auf dem Weg zur wahren Demokratie, war dieses Osterreich nur eine Zwischenstufe zum Sozialismus, oder war es nur eine Republik, die nicht mehr war als eben keine Monarchie? Der deutsche Staat Osterreich, belastet mit einem Namen, der gestern noch eine Grossmacht bezeichnet hatte, sollte sich emanzipieren, wollte sich aber nur hochst widerwillig vom Schatten des alten Reichs losen. Es entwickelte sich keine politische Kultur, die der ungeliebten Staatsform durch eine systematische Politik der Machtteilung zu Stabilitat verholfen hatte. Und auch die Hochkultur – Literatur und Wissenschaft, Theater und Musik – nahm diese Republik kaum wahr. Zwischen einer auf das Gestern eines ubernationalen Reiches fixierten Nostalgie und einem ertraumten Morgen in Gestalt eines Anschlusses setzte sich, bis auf wenige Ausnahmen, kaum jemand mit der demokratischen Republik Osterreich auseinander. War ihr morderischer Abstieg aber wirklich zwingend vorgezeichnet, und wie ware ihr Zerbrechen zu vermeiden gewesen? Was waren die Alternativen zum Absturz?
- By (author) Anton Pelinka
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