Negative Theologie bei Paulus

Untersuchungen zur offenen Semantik in der Rede von Gott

By (author) Joel Klenk

Book cover: Negative Theologie bei Paulus

Extent: 710 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Biblical Studies, Philosophy, Religious Studies

Series: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie

Language: German

Paperback (Unspecified)

(November 2025)

ISBN: 9783161647673

6.1 x 9.13 inches

Price: $209.00

In stock

How can finite human beings speak of God? Joel Klenk explores negative theology through forms of open semantics, examining Pauline texts that articulate negative theological discourse in light of God’s salvific identity as a theological criterion.


English summary: How can finite human beings speak of God? Joel Klenk explores negative theology through forms of open semantics, examining Pauline texts that articulate negative theological discourse in light of God’s salvific identity as a theological criterion. German description: Wie lasst sich unter den Bedingungen der Endlichkeit von Gott reden? Im Gesprach mit der Religions- und Philosophiegeschichte sowie den Sprachwissenschaften entfaltet Joel Klenk ein Verstandnis von Negativer Theologie, bei dem diese mit Sprachformen offener Semantik und der Ambiguitat so von Gott spricht, dass sie selbst revidierbar ist und die Endlichkeitsbedingungen sowie den kategorialen Unterschied zwischen Gott und Mensch mit bedenkt. Im Zentrum stehen dabei Texte aus den Paulusbriefen, die auf besondere Weise das paulinische Verstandnis Negativer Theologie(n) verdeutlichen (insbesondere 1Kor 13; 2Kor 12; Rom 1; 9-11). Paulus entwickelt zwar keine systematische Negative Theologie, eroffnet aber eine Rede von Gott, die in der heilvollen Bestimmtheit Gottes ein wesentliches Kriterium formuliert. Dieses lasst auch in einer unabgeschlossenen Welt immer neu von Gott reden und diese Rede negieren.

"~ENG~Hinfuhrung: Eine Negative Theologie bei Paulus? I. Hauptteil: Formen und Gestalten Negativer Theologie A. Forschungs- und motivgeschichtliche Annaherungen an das Konzept und den Begriff Negativer Theologie 1. Eine forschungsgeschichtliche Skizze Negativer Theologie in der neutestamentlichen Wissenschaft 1.1. Historische Kritik als negativ-destruierende Theologie bei Baur und Strauss 1.2. Markinische Geheimnistheorie und das Messiasgeheimnis im Anschluss an Wrede 1.3. Vom negativtheologischen Ertrag der Leben-Jesu-Forschung bei Schweitzer 1.4. ""Niemand hat Gott je gesehen"". Vom unerkennbaren oder unsichtbaren Gott 1.5. Negative Theologie in der Mystik des Apostels Paulus 1.6. Martin: Biblical Truths. Negative Theologie mit dem Neuen Testament 1.7. Forschungsgeschichtlicher Ertrag. Die Vielfalt der Phanomene und das Desiderat einer umfassenden, sprachhermeneutischen Untersuchung 2. Die neuplatonische Tradition als locus classicus Negativer Theologie 2.1. Die pagan-philosophische Grundlegung 2.2. Christliche Aktualisierungen Negativer Theologie 2.3. Ertrag: Konzepte und Formen Negativer Theologie in neuplatonischer Tradition 2.4. Exkurs: Rezeption neuplatonischer Negativer Theologie als Dekonstruktion 3. Negative Theologie als Mystik 3.1. James und Otto: Das irrationale Moment der Religion 3.2. Gutschmidt: Negative Theologie als transformative Erfahrung 3.3. Mystik und menschliche Kognition 3.4. Ertrag: Negative Theologie und Mystik 4. Offenbarungstheologie als Negative Theologie 'im Dienst des Evangeliums' 4.1. Vorbemerkung: Luther: theologia crucis und Deus absconditus als Negative Theologie? 4.2. Barth: totaliter aliter und analogia fidei 4.3. Bultmanns Kritik absoluter Negativer Theologie 4.4. Jungel: Gott als Geheimnis der Welt und die Analogie des Advents 4.5. Ertrag: Offenbarung und Entzug 5. Zwischenertrag: Absolute und relative Negative Theologie 5.1. Aporie(n) absoluter Negativer Theologie 5.2. Die Ubersetzbarkeit absoluter in relative Negative Theologie B. Zuspitzende Begriffsklarung: Negative Theologie als der Endlichkeit entsprechende, menschliche Rede von Gott 6. Hinfuhrung: Aufbau und Vorgehen der zuspitzenden Begriffsklarung 7. Negativitat und Negationsvermogen der Menschen 7.1. Die Negativitat der menschlichen Existenz und negative Hermeneutik 7.2. Homo negans. Das menschliche Negationsvermogen 7.3. Negationsvermogen als Bildvermogen 7.4. Eine negativtheologische Medientheorie der Gottesmedien 7.5. Ertrag: Der umfassende Charakter von Negativitat und Negation 8. Sprachlichkeit Negativer Theologie 8.1. Das Problem der Eigensprachlichkeit und besonderer negativtheologischer Sprachformen 8.2. Die Metapher. Die Bildsprachlichkeit religioser Rede 8.3. Die Ambiguitat der Wirklichkeit. Unabgeschlossenheit und Offenheit der Semantik 9. Negativtheologische Sprachformen 9.1. Negation, Negieren und Negativitat 9.2. (Uber )Steigerung 9.3. Polyphonie 9.4. Das Ende der Sagbarkeit. Schweigen und der Unsagbarkeitstopos 9.5. Ertrag: Beispiele negativtheologischer Sprachformen als Analysetools 10. Fazit: Die Frage nach Ansatzen Negativer Theologie bei Paulus II. Hauptteil: Negative Theologie in der Welt und den Briefen des Paulus 11. Hinfuhrung: Aufbau und Vorgehen der Analyse Negativer Theologie bei Paulus A. Negative Theologie in der Welt des Paulus 12. Diskurse Negativer Theologie in den einzelnen Traditionen der Welt des Paulus 12.1. Negative Theologie in pagan-philosophischen Diskursen 12.2. Ansatze Negativer Theologie im Alten Testament 12.3. Ansatze Negativer Theologie im antiken Judentum 12.4. Negative Theologie als hermeneutische Vermittlungsstrategie im Denken Philons 13. Traditionsubergreifende Diskurse Negativer Theologie in der Welt des Paulus 13.1. Kontexte der (Nicht )Erkenntnis Gottes als Grundlage gottlicher Unerkennbarkeit 13.2. Die negativtheologische Sprachform der rhetorischen Frage 13.3. Himmelsreise- und Entruckungserzahlungen als narrative Kontextualisierungen Negativer Theologie 13.4. Der Unsagbarkeitstopos und das Redeverbot 14. Fazit: Traditionen und Motive Negativer Theologie in der Welt des Paulus B. Negative Theologie in den Briefen des Paulus 15. Die Ambivalenz absoluter Negativer Theologie (2Kor 12,1-10) 15.1. 2Kor 12,1-10 als Teil der Auseinandersetzung mit den Gegnern (2Kor 10,1-13,10) und insbesondere der Narrenrede (2Kor 11,16-12,13) 15.2. Gliederung, Ubersetzung und Hinfuhrung (2Kor 12,1-10) 15.3. Einleitung in das Thema der Visionen und Offenbarungen (2Kor 12,1) 15.4. Eine Erzahlung der Uneindeutigkeit: Die Himmelsentruckung (2Kor 12,2-4) 15.5. (Be )Deutung der Erfahrung: Die Autoritat als Apostel (2Kor 12,5-7a) 15.6. Die zweite Erzahlung: Offenbarung der Kraft Christi und bleibende Schwachheit (2Kor 12,7b-10) 15.7. Fazit: Die Pragmatik absoluter Negativer Theologie und die Rede von Gott in einer mehrdeutigen Welt (2Kor 12,1-10) 16. Negierende Theologie. Die Rede von Gott als Negation der umfassenden Wirklichkeitsverkehrung (Rom 1,18-32) 16.1. Gliederung, Abgrenzung und Bezuge zum Kontext 16.2. Rom 1,18-3,20, insbesondere 1,18-32 als ein Abschnitt der Negationshaufung 16.3. Gericht uber Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit (Rom 1,18) 16.4. Gotteserkenntnis als Basis menschlicher Unentschuldbarkeit (Rom 1,19f. 16.5. Die Zuruckweisung Gottes als umfassendes Verkehrungsgeschehen (Rom 1,21-32) 16.6. Fazit: Negativtheologische Rede von Gott als Verneinung der Verneinung Gottes 17. Heilvolle Disambiguierung der bleibenden Unergrundbarkeit Gottes (Rom 9-11) 17.1. Vorbemerkungen zu Thematik und Struktur von Rom 9-11 17.2. Ambivalenz der Unergrundbarkeit Gottes. Gott als Topfer und der Mensch als Topf im Dialog (Rom 9,19-23) 17.3. Heilvoll bestimmte Unergrundbarkeit Gottes. Die gewiss machende Erkenntnis des Geheimnisses und das Lob der bleibenden Unergrundbarkeit (Rom 11,25-36) 17.4. Fazit: Die heilvoll bestimmte, anaphorisch-relative, negativtheologische Relekture eines absolut negativtheologischen Gottesbildes 18. Die Unabgeschlossenheit der Liebe und die Negation der Endlichkeit (1Kor 12,31-14,1, insbesondere 13,8-13) 18.1. Forschungsgeschichtliche Andeutungen zur Negativen Theologie nach 1Kor 13 18.2. Vorbemerkung: Das paulinische ???p?-Konzept als Kontext von 1Kor 12,31-14,1 18.3. Abgrenzung und Aufbau 18.4. Der uberlegene Weg der Liebe (1Kor 12,31b) 18.5. Negation selbst der (anderen) Gnadengaben. Liebe als proprium christlicher Existenz (1Kor 13,1-3) 18.6. Vollstandige Nichtigkeit ohne die Liebe. Die drei Apodosen in 1Kor 13,1-3 mit expliziten und impliziten Negationen 18.7. Die umfassende, multidimensionale Praxis der Liebe. Wie Liebe (nicht) lebt und handelt (1Kor 13,4-7) 18.8. Die Negation der Endlichkeit und die Unverganglichkeit der Liebe (1Kor 13,8-13) 18.9. Glaube, Hoffnung und insbesondere die Liebe als Heilsmodi (1Kor 13,13) 18.10. Fazit: Die Unabgeschlossenheit der Liebe. 1Kor 12,31-14,1 als negativtheologische Eschatologie 19. Schlussbetrachtungen: Negative Theologie(n) des Paulus Impulse und Anfragen im Anschluss an die Ansatze Negativer Theologie bei Paulus ~GER~Hinfuhrung: Eine Negative Theologie bei Paulus? I. Hauptteil: Formen und Gestalten Negativer Theologie A. Forschungs- und motivgeschichtliche Annaherungen an das Konzept und den Begriff Negativer Theologie 1. Eine forschungsgeschichtliche Skizze Negativer Theologie in der neutestamentlichen Wissenschaft 1.1. Historische Kritik als negativ-destruierende Theologie bei Baur und Strauss 1.2. Markinische Geheimnistheorie und das Messiasgeheimnis im Anschluss an Wrede 1.3. Vom negativtheologischen Ertrag der Leben-Jesu-Forschung bei Schweitzer 1.4. ""Niemand hat Gott je gesehen"". Vom unerkennbaren oder unsichtbaren Gott 1.5. Negative Theologie in der Mystik des Apostels Paulus 1.6. Martin: Biblical Truths. Negative Theologie mit dem Neuen Testament 1.7. Forschungsgeschichtlicher Ertrag. Die Vielfalt der Phanomene und das Desiderat einer umfassenden, sprachhermeneutischen Untersuchung 2. Die neuplatonische Tradition als locus classicus Negativer Theologie 2.1. Die pagan-philosophische Grundlegung 2.2. Christliche Aktualisierungen Negativer Theologie 2.3. Ertrag: Konzepte und Formen Negativer Theologie in neuplatonischer Tradition 2.4. Exkurs: Rezeption neuplatonischer Negativer Theologie als Dekonstruktion 3. Negative Theologie als Mystik 3.1. James und Otto: Das irrationale Moment der Religion 3.2. Gutschmidt: Negative Theologie als transformative Erfahrung 3.3. Mystik und menschliche Kognition 3.4. Ertrag: Negative Theologie und Mystik 4. Offenbarungstheologie als Negative Theologie 'im Dienst des Evangeliums' 4.1. Vorbemerkung: Luther: theologia crucis und Deus absconditus als Negative Theologie? 4.2. Barth: totaliter aliter und analogia fidei 4.3. Bultmanns Kritik absoluter Negativer Theologie 4.4. Jungel: Gott als Geheimnis der Welt und die Analogie des Advents 4.5. Ertrag: Offenbarung und Entzug 5. Zwischenertrag: Absolute und relative Negative Theologie 5.1. Aporie(n) absoluter Negativer Theologie 5.2. Die Ubersetzbarkeit absoluter in relative Negative Theologie B. Zuspitzende Begriffsklarung: Negative Theologie als der Endlichkeit entsprechende, menschliche Rede von Gott 6. Hinfuhrung: Aufbau und Vorgehen der zuspitzenden Begriffsklarung 7. Negativitat und Negationsvermogen der Menschen 7.1. Die Negativitat der menschlichen Existenz und negative Hermeneutik 7.2. Homo negans. Das menschliche Negationsvermogen 7.3. Negationsvermogen als Bildvermogen 7.4. Eine negativtheologische Medientheorie der Gottesmedien 7.5. Ertrag: Der umfassende Charakter von Negativitat und Negation 8. Sprachlichkeit Negativer Theologie 8.1. Das Problem der Eigensprachlichkeit und besonderer negativtheologischer Sprachformen 8.2. Die Metapher. Die Bildsprachlichkeit religioser Rede 8.3. Die Ambiguitat der Wirklichkeit. Unabgeschlossenheit und Offenheit der Semantik 9. Negativtheologische Sprachformen 9.1. Negation, Negieren und Negativitat 9.2. (Uber )Steigerung 9.3. Polyphonie 9.4. Das Ende der Sagbarkeit. Schweigen und der Unsagbarkeitstopos 9.5. Ertrag: Beispiele negativtheologischer Sprachformen als Analysetools 10. Fazit: Die Frage nach Ansatzen Negativer Theologie bei Paulus II. Hauptteil: Negative Theologie in der Welt und den Briefen des Paulus 11. Hinfuhrung: Aufbau und Vorgehen der Analyse Negativer Theologie bei Paulus A. Negative Theologie in der Welt des Paulus 12. Diskurse Negativer Theologie in den einzelnen Traditionen der Welt des Paulus 12.1. Negative Theologie in pagan-philosophischen Diskursen 12.2. Ansatze Negativer Theologie im Alten Testament 12.3. Ansatze Negativer Theologie im antiken Judentum 12.4. Negative Theologie als hermeneutische Vermittlungsstrategie im Denken Philons 13. Traditionsubergreifende Diskurse Negativer Theologie in der Welt des Paulus 13.1. Kontexte der (Nicht )Erkenntnis Gottes als Grundlage gottlicher Unerkennbarkeit 13.2. Die negativtheologische Sprachform der rhetorischen Frage 13.3. Himmelsreise- und Entruckungserzahlungen als narrative Kontextualisierungen Negativer Theologie 13.4. Der Unsagbarkeitstopos und das Redeverbot 14. Fazit: Traditionen und Motive Negativer Theologie in der Welt des Paulus B. Negative Theologie in den Briefen des Paulus 15. Die Ambivalenz absoluter Negativer Theologie (2Kor 12,1-10) 15.1. 2Kor 12,1-10 als Teil der Auseinandersetzung mit den Gegnern (2Kor 10,1-13,10) und insbesondere der Narrenrede (2Kor 11,16-12,13) 15.2. Gliederung, Ubersetzung und Hinfuhrung (2Kor 12,1-10) 15.3. Einleitung in das Thema der Visionen und Offenbarungen (2Kor 12,1) 15.4. Eine Erzahlung der Uneindeutigkeit: Die Himmelsentruckung (2Kor 12,2-4) 15.5. (Be )Deutung der Erfahrung: Die Autoritat als Apostel (2Kor 12,5-7a) 15.6. Die zweite Erzahlung: Offenbarung der Kraft Christi und bleibende Schwachheit (2Kor 12,7b-10) 15.7. Fazit: Die Pragmatik absoluter Negativer Theologie und die Rede von Gott in einer mehrdeutigen Welt (2Kor 12,1-10) 16. Negierende Theologie. Die Rede von Gott als Negation der umfassenden Wirklichkeitsverkehrung (Rom 1,18-32) 16.1. Gliederung, Abgrenzung und Bezuge zum Kontext 16.2. Rom 1,18-3,20, insbesondere 1,18-32 als ein Abschnitt der Negationshaufung 16.3. Gericht uber Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit (Rom 1,18) 16.4. Gotteserkenntnis als Basis menschlicher Unentschuldbarkeit (Rom 1,19f. 16.5. Die Zuruckweisung Gottes als umfassendes Verkehrungsgeschehen (Rom 1,21-32) 16.6. Fazit: Negativtheologische Rede von Gott als Verneinung der Verneinung Gottes 17. Heilvolle Disambiguierung der bleibenden Unergrundbarkeit Gottes (Rom 9-11) 17.1. Vorbemerkungen zu Thematik und Struktur von Rom 9-11 17.2. Ambivalenz der Unergrundbarkeit Gottes. Gott als Topfer und der Mensch als Topf im Dialog (Rom 9,19-23) 17.3. Heilvoll bestimmte Unergrundbarkeit Gottes. Die gewiss machende Erkenntnis des Geheimnisses und das Lob der bleibenden Unergrundbarkeit (Rom 11,25-36) 17.4. Fazit: Die heilvoll bestimmte, anaphorisch-relative, negativtheologische Relekture eines absolut negativtheologischen Gottesbildes 18. Die Unabgeschlossenheit der Liebe und die Negation der Endlichkeit (1Kor 12,31-14,1, insbesondere 13,8-13) 18.1. Forschungsgeschichtliche Andeutungen zur Negativen Theologie nach 1Kor 13 18.2. Vorbemerkung: Das paulinische ???p?-Konzept als Kontext von 1Kor 12,31-14,1 18.3. Abgrenzung und Aufbau 18.4. Der uberlegene Weg der Liebe (1Kor 12,31b) 18.5. Negation selbst der (anderen) Gnadengaben. Liebe als proprium christlicher Existenz (1Kor 13,1-3) 18.6. Vollstandige Nichtigkeit ohne die Liebe. Die drei Apodosen in 1Kor 13,1-3 mit expliziten und impliziten Negationen 18.7. Die umfassende, multidimensionale Praxis der Liebe. Wie Liebe (nicht) lebt und handelt (1Kor 13,4-7) 18.8. Die Negation der Endlichkeit und die Unverganglichkeit der Liebe (1Kor 13,8-13) 18.9. Glaube, Hoffnung und insbesondere die Liebe als Heilsmodi (1Kor 13,13) 18.10. Fazit: Die Unabgeschlossenheit der Liebe. 1Kor 12,31-14,1 als negativtheologische Eschatologie 19. Schlussbetrachtungen: Negative Theologie(n) des Paulus Impulse und Anfragen im Anschluss an die Ansatze Negativer Theologie bei Paulus ",

Hinführung: Eine Negative Theologie bei Paulus?
I. Hauptteil: Formen und Gestalten Negativer Theologie
A. Forschungs- und motivgeschichtliche Annäherungen an das Konzept und den Begriff Negativer Theologie
1. Eine forschungsgeschichtliche Skizze Negativer Theologie in der neutestamentlichen Wissenschaft
1.1. Historische Kritik als negativ-destruierende Theologie bei Baur und Strauß
1.2. Markinische Geheimnistheorie und das Messiasgeheimnis im Anschluss an Wrede
1.3. Vom negativtheologischen Ertrag der Leben-Jesu-Forschung bei Schweitzer
1.4. „Niemand hat Gott je gesehen". Vom unerkennbaren oder unsichtbaren Gott
1.5. Negative Theologie in der Mystik des Apostels Paulus
1.6. Martin: Biblical Truths. Negative Theologie mit dem Neuen Testament
1.7. Forschungsgeschichtlicher Ertrag. Die Vielfalt der Phänomene und das Desiderat einer umfassenden, sprachhermeneutischen Untersuchung
2. Die neuplatonische Tradition als locus classicus Negativer Theologie
2.1. Die pagan-philosophische Grundlegung
2.2. Christliche Aktualisierungen Negativer Theologie
2.3. Ertrag: Konzepte und Formen Negativer Theologie in neuplatonischer Tradition
2.4. Exkurs: Rezeption neuplatonischer Negativer Theologie als Dekonstruktion
3. Negative Theologie als Mystik
3.1. James und Otto: Das irrationale Moment der Religion
3.2. Gutschmidt: Negative Theologie als transformative Erfahrung
3.3. Mystik und menschliche Kognition
3.4. Ertrag: Negative Theologie und Mystik
4. Offenbarungstheologie als Negative Theologie ‚im Dienst des Evangeliums'
4.1. Vorbemerkung: Luther: theologia crucis und Deus absconditus als Negative Theologie?
4.2. Barth: totaliter aliter und analogia fidei
4.3. Bultmanns Kritik absoluter Negativer Theologie
4.4. Jüngel: Gott als Geheimnis der Welt und die Analogie des Advents
4.5. Ertrag: Offenbarung und Entzug
5. Zwischenertrag: Absolute und relative Negative Theologie
5.1. Aporie(n) absoluter Negativer Theologie
5.2. Die Übersetzbarkeit absoluter in relative Negative Theologie
B. Zuspitzende Begriffsklärung: Negative Theologie als der Endlichkeit entsprechende, menschliche Rede von Gott
6. Hinführung: Aufbau und Vorgehen der zuspitzenden Begriffsklärung
7. Negativität und Negationsvermögen der Menschen

7.1. Die Negativität der menschlichen Existenz und negative Hermeneutik
7.2. Homo negans. Das menschliche Negationsvermögen
7.3. Negationsvermögen als Bildvermögen
7.4. Eine negativtheologische Medientheorie der Gottesmedien
7.5. Ertrag: Der umfassende Charakter von Negativität und Negation
8. Sprachlichkeit Negativer Theologie
8.1. Das Problem der Eigensprachlichkeit und besonderer negativtheologischer Sprachformen
8.2. Die Metapher. Die Bildsprachlichkeit religiöser Rede
8.3. Die Ambiguität der Wirklichkeit. Unabgeschlossenheit und Offenheit der Semantik
9. Negativtheologische Sprachformen
9.1. Negation, Negieren und Negativität
9.2. (Über )Steigerung
9.3. Polyphonie
9.4. Das Ende der Sagbarkeit. Schweigen und der Unsagbarkeitstopos
9.5. Ertrag: Beispiele negativtheologischer Sprachformen als Analysetools
10. Fazit: Die Frage nach Ansätzen Negativer Theologie bei Paulus
II. Hauptteil: Negative Theologie in der Welt und den Briefen des Paulus
11. Hinführung: Aufbau und Vorgehen der Analyse Negativer Theologie bei Paulus
A. Negative Theologie in der Welt des Paulus
12. Diskurse Negativer Theologie in den einzelnen Traditionen der Welt des Paulus
12.1. Negative Theologie in pagan-philosophischen Diskursen
12.2. Ansätze Negativer Theologie im Alten Testament
12.3. Ansätze Negativer Theologie im antiken Judentum
12.4. Negative Theologie als hermeneutische Vermittlungsstrategie im Denken Philons
13. Traditionsübergreifende Diskurse Negativer Theologie in der Welt des Paulus
13.1. Kontexte der (Nicht )Erkenntnis Gottes als Grundlage göttlicher Unerkennbarkeit
13.2. Die negativtheologische Sprachform der rhetorischen Frage
13.3. Himmelsreise- und Entrückungserzählungen als narrative Kontextualisierungen Negativer Theologie
13.4. Der Unsagbarkeitstopos und das Redeverbot
14. Fazit: Traditionen und Motive Negativer Theologie in der Welt des Paulus
B. Negative Theologie in den Briefen des Paulus
15. Die Ambivalenz absoluter Negativer Theologie (2Kor 12,1-10)
15.1. 2Kor 12,1-10 als Teil der Auseinandersetzung mit den Gegnern (2Kor 10,1-13,10) und insbesondere der Narrenrede (2Kor 11,16-12,13)
15.2. Gliederung, Übersetzung und Hinführung (2Kor 12,1-10)
15.3. Einleitung in das Thema der Visionen und Offenbarungen (2Kor 12,1)
15.4. Eine Erzählung der Uneindeutigkeit: Die Himmelsentrückung (2Kor 12,2-4)
15.5. (Be )Deutung der Erfahrung: Die Autorität als Apostel (2Kor 12,5-7a)
15.6. Die zweite Erzählung: Offenbarung der Kraft Christi und bleibende Schwachheit (2Kor 12,7b-10)
15.7. Fazit: Die Pragmatik absoluter Negativer Theologie und die Rede von Gott in einer mehrdeutigen Welt (2Kor 12,1-10)
16. Negierende Theologie. Die Rede von Gott als Negation der umfassenden Wirklichkeitsverkehrung (Röm 1,18-32)
16.1. Gliederung, Abgrenzung und Bezüge zum Kontext
16.2. Röm 1,18-3,20, insbesondere 1,18-32 als ein Abschnitt der Negationshäufung
16.3. Gericht über Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit (Röm 1,18)
16.4. Gotteserkenntnis als Basis menschlicher Unentschuldbarkeit (Röm 1,19f.
16.5. Die Zurückweisung Gottes als umfassendes Verkehrungsgeschehen (Röm 1,21-32)
16.6. Fazit: Negativtheologische Rede von Gott als Verneinung der Verneinung Gottes
17. Heilvolle Disambiguierung der bleibenden Unergründbarkeit Gottes (Röm 9-11)
17.1. Vorbemerkungen zu Thematik und Struktur von Röm 9-11
17.2. Ambivalenz der Unergründbarkeit Gottes. Gott als Töpfer und der Mensch als Topf im Dialog (Röm 9,19-23)
17.3. Heilvoll bestimmte Unergründbarkeit Gottes. Die gewiss machende Erkenntnis des Geheimnisses und das Lob der bleibenden Unergründbarkeit (Röm 11,25-36)
17.4. Fazit: Die heilvoll bestimmte, anaphorisch-relative, negativtheologische Relektüre eines absolut negativtheologischen Gottesbildes
18. Die Unabgeschlossenheit der Liebe und die Negation der Endlichkeit (1Kor 12,31-14,1, insbesondere 13,8-13)
18.1. Forschungsgeschichtliche Andeutungen zur Negativen Theologie nach 1Kor 13
18.2. Vorbemerkung: Das paulinische ἀγάπη-Konzept als Kontext von 1Kor 12,31-14,1
18.3. Abgrenzung und Aufbau
18.4. Der überlegene Weg der Liebe (1Kor 12,31b)
18.5. Negation selbst der (anderen) Gnadengaben. Liebe als proprium christlicher Existenz (1Kor 13,1-3)
18.6. Vollständige Nichtigkeit ohne die Liebe. Die drei Apodosen in 1Kor 13,1-3 mit expliziten und impliziten Negationen
18.7. Die umfassende, multidimensionale Praxis der Liebe. Wie Liebe (nicht) lebt und handelt (1Kor 13,4-7)
18.8. Die Negation der Endlichkeit und die Unvergänglichkeit der Liebe (1Kor 13,8-13)
18.9. Glaube, Hoffnung und insbesondere die Liebe als Heilsmodi (1Kor 13,13)
18.10. Fazit: Die Unabgeschlossenheit der Liebe. 1Kor 12,31-14,1 als negativtheologische Eschatologie
19. Schlussbetrachtungen: Negative Theologie(n) des Paulus
Impulse und Anfragen im Anschluss an die Ansätze Negativer Theologie bei Paulus

  • By (author) Joel Klenk