Musik – Biografie – Therapie
Musiktherapie-Studierende auf dem Weg ihrer Professionalisierung
By (author) Almut Seidel
Paperback (Published)
(July 2009)
ISBN: 9783895006906
6.69 x 9.49 inches
Price: $39.00
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Die Studie „Musik – Biografie – Therapie“ ist ein Forschungsbeitrag zur Berufsbiografie von Musiktherapeuten; sie nimmt sich der musikalischen Entwicklung angehender Musiktherapeuten vom Beginn ihres Lebens bis zum Eintritt in das Studium an. Die Studie basiert auf acht narrativen Interviews mit Studierenden in ihrem ersten Studiensemester. Die Folgerungen, die aus den Ergebnissen der umfangreichen Datenaufbereitung gezogen werden, sind ein eindringliches Plädoyer dafür, sich der Identität und Rolle des Musikers im Musiktherapeuten stärker als bisher geschehen anzunehmen und verpflichtet zu fühlen.
Die Studie “Musik – Biografie – Therapie” ist ein Forschungsbeitrag zur Berufsbiografie von Musiktherapeuten. In ihr wird untersucht, welche musikalische Entwicklung angehende Musiktherapeuten von Beginn ihres Lebens an nehmen und wie ebendiese Entwicklung sie in den spateren Beruf des Musiktherapeuten hineinfuhrt. Als Standort wird also explizit die Musiker-Identitat in der Musiktherapeutenrolle in den Blick genommen. Damit eroffnet sich ein thematisches Terrain, das trotz jahrzehntelanger Entwicklung der professionellen Musiktherapie in Theorie, Praxis, Forschung und allen Ausbildungsfragen immer noch stiefmutterlich behandelt wird und nicht konfliktfrei ist.Die Studie basiert auf acht narrativen Interviews, die mit Studierenden der Musiktherapie zu Beginn ihres Studiums gefuhrt wurden. Das umfangreiche Datenmaterial wird in drei Auswertungsschritten aufbereitet; die Darstellung erfolgt als Fallportraits, als fallubergreifende generalisierende Analyse und als Rekonstruktion unter einer personlichkeitstheoretischen Leitkategorie. Das theoretische Vorwissen erschliesst sich uber das (zugleich als These gesetzte) Faktum von Musiktherapie als Musikberuf, den es als einen solchen naher zu bestimmen gilt. Darin eingeschlossen sind Fragestellungen zu den Zugangswegen und Zugangsweisen; sie stellen sich dar als Synthese aus musikalischer Sozialisation und Entwicklung, musikalischer Begabung, Personlichkeitsfaktoren und biografischen Konstellationen. Hintergrund der Betrachtungen ist die Frage, ob es musikbezogen eine personspezifische “Passung” zwischen den Berufsanforderungen und deren Gestaltungsmoglichkeiten auf der einen Seite und der (vielleicht lebenslangen) Entwicklung der musikalischen Person auf der anderen Seite gibt.Die Folgerungen, die aus den Ergebnissen der Datenaufbereitung gezogen werden, sind ein eindringliches Pladoyer dafur, sich der Identitat und Rolle des Musikers im Musiktherapeuten starker als bisher geschehen anzunehmen und verpflichtet zu fuhlen. Denn nur wenn diese Facetten sich angemessen zeigen, wird das Eigene und Spezifische der Fachlichkeit deutlich, und das durfte der sicherste Weg zur professionellen Anerkennung der Musiktherapie sein. Allen zukunftigen, werdenden und bereits tatigen Musiktherapeuten soll das Buch Lust machen, sich mit der eigenen Musikerpersonlichkeit auseinander zu setzen und sie und damit sich selbst neu und anders zu verstehen.
Almut Seidel, Prof. Dr. phil. <br/><br/>Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft, Romanistik, Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Diplompädagogin, Musiktherapeutin BVM, Supervisorin DGSv. Vortrags-, Publikations- und Forschungstätigkeit (Musiktherapie mit Kindern, mit suchterkrankten, mit krebserkrankten und mit alten Menschen, Ausbildungsstrukturen). Von 1971 bis 2006 tätig an der Fachhochschule Frankfurt, seit 1988 als Leiterin der Weiterbildung bzw. des späteren Masterstudiengangs Musiktherapie. Berufspolitische Tätigkeit im erweiterten Vorstand des ehemaligen Berufsverbands der Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten in Deutschland e.V. (BVM), jetzt Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG). Ehrenmitgliedschaft seit 2006.
- By (author) Almut Seidel
„Als eines von vielen Ergebnissen kommt Almut Seidel zu dem Schluss, dass der Wunsch, Musiktherapie zu studieren, auf ein Zusammenspiel von zwei Entwicklungslinien schließen lässt. Nämlich, dass „... musikalische Entwicklung und Persönlichkeitsentwicklung unlösbar und auf spezifische Weise zusammenkommen.“ Ein Nebeneffekt dieses Buches: Sicherlich setzt sich der Leser gleichzeitig mit seiner eigenen Motivation zur Berufswahl auseinander.“<br/><br/>Von Elena Fitzthum<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 31 (2010). 1. S. 61-62.
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Other Titles in this Series
Zu den Anfängen der Musiktherapie in Deutschland
Mentorenkurs Musiktherapie Herdecke. Rückblick und Ausblick
Musiktherapie bei Kindern mit Autismus
Musik-, Bewegungs- und Sprachspiele zur Behandlung gestörter Sinnes- und Körperwahrnehmung (mit DVD zum EBQ-Instrument)
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Krankheit – Trauer – Wandlung
Musiktherapie mit schwer kranken Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern
Monochrome Saiteninstrumente in ambulanten und klinischen Settings
Wissenschaftliche Analysen, Falldarstellungen und Erfahrungsberichte
Improvisation und Beziehungsqualität
Zur Anwendung des EBQ-Instruments in der inklusiven musikalischen Bildung
Leben ist Bewegung ist Musik
Entwicklungen und Konzepte der Wiener Rhythmik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
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Integrative Bewegungs- und Leibtherapie. Erlebnisaktivierung und Persönlichkeitsentwicklung
Musik in Therapie und Medizin
25. Musiktherapie Tagung am Freien Musikzentrum München e. V. (4.–5. März 2017)
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Volume 13
