Zwischen Phänomenologie und Deutschem Idealismus.
Ausgewählte Aufsätze. Hrsg. von Yoshiteru Chida - Yoichi Kubo - Ichiro Mori - Tetsuya Sakakibara - Mamoru Takayama.
Edited by Yoshiteru Chida Edited by Yoichi Kubo Edited by Ichiro Mori Edited by Tetsuya Sakakibara Edited by Mamoru Takayama By (author) Jiro Watanabe
Paperback (Published)
(September 2012)
ISBN: 9783428138180
6.18 x 9.17 inches
Price: $145.00
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Der Band versammelt 16 Abhandlungen zur Phänomenologie und zum Deutschen Idealismus, die der führende japanische Philosoph Jiro Watanabe (1931–2008) in deutscher Sprache verfaßt und veröffentlicht hat. Der Band gibt Einblick in das Denken Watanabes über Husserl, Heidegger, Hegel, Schelling und Schlegel. Nach seiner eigenen »Philosophie des Seins aus der Existenz« suchend, sieht Watanabe den obersten Grundsatz der Phänomenologie in dem phänomenalen Tatbestand, daß das Sehen des Selbst zumal ein Sehen der Welt ist und daß das Sehen der Welt das Sehen des Selbst einschließt. Von hier aus untersucht Watanabe auch in phänomenologischer Blickstellung den Deutschen Idealismus.
Der Band versammelt 16 Abhandlungen zur Phänomenologie und zum Deutschen Idealismus, die der führende japanische Philosoph Jiro Watanabe (1931–2008) in deutscher Sprache verfaßt und veröffentlicht hat. Nach seiner eigenen »Philosophie des Seins aus der Existenz« suchend, findet Watanabe als obersten Grundsatz der Phänomenologie, daß das Sehen des Selbst zugleich das Sehen der Welt ist und daß das Sehen der Welt das Sehen des Selbst einschließt. Um auf die von Heidegger gestellte Frage zu antworten, wie das eigentlich gewordene Selbst sich zu den Dingen und den Anderen verhalten kann, entdeckt Watanabe die von Hegel inspirierten dialektisch-dynamischen Verhältnisse der Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit. Obwohl der Mensch seine durch ein nichtendes Nichts bestimmte Seinsstruktur nicht zu überwinden vermag, verliert er nicht sein »eigentliches Miteinandersein«. Watanabe verbindet den Ansatz der Zusammengehörigkeit des Seins und des Nichts mit der auf Schellings Schriften gründenden Hoffnung auf die göttliche Erlösung des Menschen.
Friedrich-Wilhelm von Herrmann
Jiro Watanabes Verbindung zur Freiburger Universität
Tetsuya Sakakibara
Vorwort
I. Mit Heidegger denken
Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit bei Heidegger – Im Schatten von Kastanienbäumen – Über das Dasein bei Heidegger – Vom Sein ereignet. Im Hinblick auf den Humanismus-Brief – Aus meiner Erfahrung mit der japanischen Übersetzung von Sein und Zeit – Grundprobleme der Geschichtsphilosophie
II. Zwischen Husserl und Nietzsche
Von dem sogenannten Nachteil des cartesianischen Weges – Über die Rezeption Eugen Finks in Japan – Kategoriale Anschauung und Seinsverständnis. Husserl und Heidegger – Die Frage nach dem Wesen der Kunst bei Heidegger und Nietzsche – Zur Fiktion und Wahrheit in der Kunst
III. Auf den Deutschen Idealismus hin
Das Problem des Gewissens bei Heidegger und Hegel – Schellings Philosophie der Kunst. Im Hinblick auf die Wahrheit in der Kunst – Der Mensch in der Entzweiung seines inneren Wesens. Schellings Auffassung des Menschen in der Freiheitsschrift – Zur Geschichte des Selbstbewußtseins bei Schelling – Transzendentalphilosophie und Philosophie des Lebens bei Friedrich Schlegel
Quellennachweise, Namens- und Sachregister
Jiro Watanabe wurde 1931 in Tokyo geboren. An der Universität zu Tokyo wurde er 1953 graduiert und 1963 mit einer umfangreichen Arbeit über die Philosophie Heideggers promoviert. An derselben Universität wurde er 1964 als Associate Professor für Philosophie berufen und 1978 zum Ordinarius ernannt. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 erforschte und lehrte er die deutsche Philosophie der Neuzeit und Gegenwart. Im April 1992 erhielt er die Berufung als ordentlicher Professor an die Open University of Japan, an der er noch einmal 10 Jahre lehrte. 2008 verstarb Jiro Watanabe in Tokyo.
- Edited by Yoshiteru Chida
- Edited by Yoichi Kubo
- Edited by Ichiro Mori
- Edited by Tetsuya Sakakibara
- Edited by Mamoru Takayama
- By (author) Jiro Watanabe
»Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die in der Länge stark variierenden Aufsätze von einer durchgängig hohen Gelehrsamkeit und Schärfe der Analytik zeugen. Watanabe vermittelt dies zudem stets in einer verständlichen Sprache, was diesen Sammelband sehr empfehlenswert für die an den jeweiligen (Neu-)Interessierten wie auch für ExpertInnen auf der Suche nach kompetenter Sekundärliteratur macht.« Julius Günther, in: polylog, Band 37/2017 (www.polylog.net)
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