Die mittelalterlichen Glasmalereien in Oppenheim, Rhein- und Sudhessen

by Uwe Gast

Book cover: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Oppenheim, Rhein- und Sudhessen

Extent: 680 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History, German Studies, Medieval Studies

Language: German

Hardback (Out of print)

(June 2011)

ISBN: 9783871572258

Price: $113.00

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Mit dem vorliegenden Band findet die Edition der mittelalterlichen Glasmalereien fur die Gebiete Hessen und Rheinhessen ihren Abschluss. In Rhein- und Sudhessen finden wir heute — trotz schwerer Verluste – noch etwa 470 Scheiben, Fragmente und Scherbenbestande an 27 Standorten. Rund die Halfte der Bestande in diesem Gebiet, das sich zwischen den Zentren Mainz, Frankfurt, Heidelberg und Worms erstreckt, entfallt auf die Katharinenkirche in Oppenheim. Ein ebenfalls bedeutender Teil wird in Museen und Sammlungen bewahrt, wahrend in allen anderen Kirchenbauten nur vereinzelt grossere Farbverglasungen anzutreffen sind. Zu nennen sind insbesondere die Farbverglasungen in Oppenheim und in der Burgkirche von Ober-Ingelheim. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rekonstruktion ehemaliger, nach Darmstadt abgewanderter Bestande – so der Grabungsfunde aus Lorsch und der Scheiben aus Partenheim, Neckarsteinach und Ersheim, die unser Bild von der hoch- und spatmittelalterlichen Glasmalerei an Rhein, Main und Neckar entschieden bereichern. Daruber hinaus werden mit Schloss Erbach und dem Heylshof in Worms bislang kaum bekannte Sammlungen erschlossen. Einschliesslich der Nachtrage zu dem 1999 erschienenen Teilband zu Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet werden im vorliegenden Band Glasmalereien an etwa 30 Standorten behandelt.

  • By (author) Uwe Gast

Auch wenn nicht unmittelbar ein Hilfsmittel liturgiegeschichtlichen Forschens, so liegen mit den opulent ausgestatteten Banden zweifellos bewundernswerte Ergebnisse grossen Fleisses und Sachverstandes vor.Wahrend der Textteil des Bandes mit zahlreichen auch farbigen Abbildungen durchsetzt ist, erscheinen die Abbildungen im Tafelteil ausnahmslos als Schwarzweiss-Abbildungen. Ein umfangreiches Register rundet die wissenschaftliche Arbeit ab.Die sorgsam erarbeiteten Bande des Corpus Vitrearum bieten das Fundament, von dem weiterhin (Detail-)Forschungen ausgehen konnen und auch sollen. Gleichzeitig mahnen sie zudem die Verluste uber die vergangenen Jahrhunderte und den zum Teil sorglosen Umgang mit diesem zerbrechlichen Material, auch in Hinblick auf unsachgemasse Restaurierungsmassnahmen des 19. und 20. Jhs., an. Die den Banden reichlich beigegebenenhervorragenden Aufnahmen und Zeichnungen machen ausserdem optisch Freude und erwecken grosse Lust, bei dem nachsten Kirchen- oder Museumsbesuch sein Augenmerk einmal verstarkt diesen speziellen Ausstattungsstucken mittelalterlicher Bauten zu widmen.