Reformatio in Nummis

Luther und die Reformation auf Munzen und Medaillen

edited by Wartburg-Stiftung, editorial board member Elisabeth Doerk

Book cover: Reformatio in Nummis

Extent: 256 pages

Publisher: Schnell & Steiner

Subjects: Numismatics, Religious Studies

Language: German

Paperback (Out of stock indefinitely)

(June 2014)

ISBN: 9783795429003

7.44 x 9.45 inches

Price: $18.00

Out of stock

Der vorliegende Band schildert verbluffende Hintergrunde zu den bemerkenswerten Schaustucken, die sich seit funf Jahrhunderten bis zur heutigen Zeit immer wieder mit Martin Luther und der Reformation befasst haben. Thematische Aufsatze runden die fundierten Informationen zu den einzelnen Objekten ab und fuhren auf unterhaltsame Weise in die Welt der Numismatik und Medaillen ein.”Gold und Geld macht ihn so keck, dass er denkt, man musste ihn anbeten und Gott konne seiner nicht entbehren” schrieb Martin Luther uber seinen Zeitgenossen Heinrich VIII., Konig von England. Munzen und Medaillen waren schon im Reformationsjahrhundert Gegenstand heisser Diskussionen. Nicht nur der (Tausch)-Wert von Munzen wurde beachtet, auch ihre Gestaltung konnte Aufsehen erregen. Als Zahlungsmittel in Jedermanns Hande waren Munzen, klein und mobil, ideales Medium fur die Verbreitung von Botschaften und Propaganda. Kein Wunder also, dass auch die evangelischen Fursten das Geld nutzten, um ihre protestantische Gesinnung werbewirksam bekannt zu machen. Wahrend Munzumschriften und -bilder sich meist noch an Konventionen hielten, ist die Bildsprache der Medaillen, die vor allem als Reprasentationsmittel und Geschenkobjekt dienten, noch wesentlich direkter.Munzen und Medaillen – was haben diese mit der Reformation und Martin Luther selbst zu tun? Sie greifen zeitgenossische Motive auf und beziehen sich auf diese Weise, ahnlich den Flugschriften und Flugblattern, direkt auf Akteure und Gegenspieler der Reformation. Neben der Popularisierung wichtiger Personlichkeiten, allen voran protestantische Fursten und Reformatoren, scherzten satirische Vexierbilder uber Papst und Kardinale, kamen Allegorien in Umlauf. Schliesslich feierte man durch “Jubelmuentzen”, die oft den jeweiligen Zeitgeist ahnen lassen, auch die Reformationsjubilaen und hat dadurch viel zum allgemeinen Geschichtsbewusstsein beigetragen.

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