Bruch und Ende im seriellen Erzählen
Vom Feuilletonroman zur Fernsehserie
Contributions by Matthias Hausmann Contributions by Andrea Braidt Contributions by Monika Meister Contributions by Stefan Hulfeld Contributions by Tanja Weber Contributions by Nicole Kandioler Edited by Birgit Wagner
Paperback (Published)
(November 2015)
ISBN: 9783847104827
6.1 x 9.13 inches
Price: $62.00
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Dieser Band verfolgt die methodische Figur der Brucherzahlung (broken narratives) von den Anfangen des modernen Feuilletonromans im 19. Jahrhundert bis zu aktuellen Fernsehserien. Im Mittelpunkt steht dabei die Fragestellung, wie fur Erzahlformen, die dem Prinzip der Fortsetzung verpflichtet sind, dennoch auch Bruche konstitutiv sind: in der Erzahlstruktur ebenso wie auf der Ebene der Plots und der performativen Darstellungsformen. Das Prinzip des Seriellen scheint – neben seiner virtuellen Unabschliessbarkeit – auch immer wieder seine Selbst-Dekonstruktion hervorzubringen.
English summary: Serial narratives never have a final ending: writers, filmmakers and fans may feel stimulated to continue. On the other hand, the apparent continuity of serial narratives is often undermined by rupture. This book pursues the figure of “broken narratives” from the beginning of the feuilleton-novel in the 19th century up to recent TV-series. These ruptures may occur on the level of the narration or in telling about historical ruptures or in performative forms or representation. The principle of seriality, which is characterized by its virtual openness, seems to generate time and again its auto-deconstruction. German description: Serielle Erzahlformen sind virtuell unabschliessbar, laden stets zum Weiterschreiben und Weiterfilmen ein. Sie sind der Kontinuitat verpflichtet, doch diese Kontinuitat ist mitunter eine bruchige. Dieser Band verfolgt die methodische Figur der Brucherzahlung (broken narratives) von den Anfangen des modernen Feuilletonromans im 19. Jahrhundert bis zu aktuellen Fernsehserien. Im Mittelpunkt steht dabei die Fragestellung, wie fur Erzahlformen, die dem Prinzip der Fortsetzung verpflichtet sind, dennoch auch Bruche konstitutiv sind: in der Erzahlstruktur ebenso wie auf der Ebene der Plots und der performativen Darstellungsformen. Das Prinzip des Seriellen scheint – neben seiner virtuellen Unabschliessbarkeit – auch immer wieder seine Selbst-Dekonstruktion hervorzubringen.
- Contributions by Matthias Hausmann
- Contributions by Andrea Braidt
- Contributions by Monika Meister
- Contributions by Stefan Hulfeld
- Contributions by Tanja Weber
- Contributions by Nicole Kandioler
- Edited by Birgit Wagner
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