Wirtschaft und Umwelt vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart

Auf dem Weg zu Nachhaltigkeit?

Edited by Günther Schulz Edited by Reinhold Reith

Book cover: Wirtschaft und Umwelt vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart

Paperback (Published)

(August 2015)

ISBN: 9783515110648

6.69 x 9.49 inches

Price: $87.00

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Die Endlichkeit der Rohstoffe und die Verletzlichkeit unserer Umwelt waren und sind Herausforderungen, auf die jede Generation unter den sich wandelnden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ihre Antworten finden muss. Dieser Band legt dazu neuere Forschungen aus historischer Perspektive vor, vereint unter der Leitfrage: War Nachhaltigkeit ein durchgangiger Entwicklungsprozess, und verlief er linear? Die Autoren beschaftigen sich u.a. mit Strategien zur Regeneration des Waldes, mit den okologischen Auswirkungen des Bergbaus, Recycling, Folgen industrieller Entwicklung und mit der Wahrnehmung von Umweltproblemen. Deutlich wird, dass Nachhaltigkeit als Konzept bzw. Leitbild in verschiedenen Epochen aus unterschiedlichen Grunden verfolgt wurde: Sie trat dort in den Vordergrund, wo okonomische Zwange – etwa Mangel an naturlichen Ressourcen wie Holz und Bodenschatzen – keine grossen Spielraume liessen. Aber auch pragmatische Uberlegungen fuhrten – im Sinne “prozeduraler Nachhaltigkeit” – zu ressourcenschonender Wirtschaftsweise. Mit wachsendem Umweltbewusstsein trug man okologischen Uberlegungen schliesslich zunehmend auch aus okonomischen bzw. strategischen Grunden in der Unternehmenspolitik Rechnung.


Die Endlichkeit der Rohstoffe und die Verletzlichkeit unserer Umwelt waren und sind Herausforderungen, auf die jede Generation unter den sich wandelnden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ihre Antworten finden muss. Dieser Band legt dazu neuere Forschungen aus historischer Perspektive vor, vereint unter der Leitfrage: War Nachhaltigkeit ein durchgangiger Entwicklungsprozess, und verlief er linear? Die Autoren beschaftigen sich u.a. mit Strategien zur Regeneration des Waldes, mit den okologischen Auswirkungen des Bergbaus, Recycling, Folgen industrieller Entwicklung und mit der Wahrnehmung von Umweltproblemen. Deutlich wird, dass Nachhaltigkeit als Konzept bzw. Leitbild in verschiedenen Epochen aus unterschiedlichen Grunden verfolgt wurde: Sie trat dort in den Vordergrund, wo okonomische Zwange – etwa Mangel an naturlichen Ressourcen wie Holz und Bodenschatzen – keine grossen Spielraume liessen. Aber auch pragmatische Uberlegungen fuhrten – im Sinne “prozeduraler Nachhaltigkeit” – zu ressourcenschonender Wirtschaftsweise. Mit wachsendem Umweltbewusstsein trug man okologischen Uberlegungen schliesslich zunehmend auch aus okonomischen bzw. strategischen Grunden in der Unternehmenspolitik Rechnung.

  • Edited by Günther Schulz
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