Wien 1918
Agonie der Kaiserstadt
By (author) Edgard Haider
Hardback (Out of print)
(September 2017)
ISBN: 9783205204862
6.54 x 9.49 inches
Price: $38.00
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Alltag in Wien im Schicksalsjahr 1918: Der Historiker Edgard Haider begibt sich erneut auf Spurensuche in die vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Grossstadt. Ist diese zu Jahresbeginn noch Kaiserstadt und Zentrum der Habsburgermonarchie, so wird sie Monate spater nach Zusammenbruch des Reiches zur Hauptstadt einer zum Kleinstaat geschrumpften Republik. Ein Jahr, das die Stadt und ihre Bevolkerung vor enorme Herausforderungen stellt. Kenntnisreich beleuchtet Edgard Haider anhand zahlreicher Dokumente das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Wien 1918: Einst Eldorado der Gaumenfreuden und unbeschwerter Lebenslust, ist die Kaiserstadt zu einer Metropole am Bettelstab herabgesunken. Wien durchlebt das letzte Kriegsjahr. Es herrscht bitterste Not, wohin man schaut und zahllose Gebote und Verbote machen das Leben zur Qual. Die Jagd nach dem Notwendigsten zum Uberleben ist langst Krafte verzehrender Alltag. Heerscharen von Kindern sind durch Unterernahrung und Krankheit fur ihr Leben gezeichnet. Die Stadt gleicht einer belagerten Festung, die durch Aushungern sturmreif gemacht werden soll. Der Todesschatten legt sich auch uber die Welt der Kultur, die das Ableben von Gustav Klimt, Egon Schiele, Koloman Moser, Otto Wagner, Alexander Girardi und Peter Rosegger zu beklagen hat. An der Spitze des brockelnden Reiches steht der junge Kaiser Karl I., redlich bemuht, einen Krieg zu beenden, den er nicht verursacht hat. Jeden bewegt die Frage, wann dieser Albtraum enden wird. Im November 1918 liegt die Monarchie dann in den letzten Atemzugen und es folgt die Grundung der Republik. Ihr Anfang ist ungluckselig, ihre Zukunft ungewiss.
Alltag in Wien im Schicksalsjahr 1918: Der Historiker Edgard Haider begibt sich erneut auf Spurensuche in die vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Grossstadt. Ist diese zu Jahresbeginn noch Kaiserstadt und Zentrum der Habsburgermonarchie, so wird sie Monate spater nach Zusammenbruch des Reiches zur Hauptstadt einer zum Kleinstaat geschrumpften Republik. Ein Jahr, das die Stadt und ihre Bevolkerung vor enorme Herausforderungen stellt. Kenntnisreich beleuchtet Edgard Haider anhand zahlreicher Dokumente das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Wien 1918: Einst Eldorado der Gaumenfreuden und unbeschwerter Lebenslust, ist die Kaiserstadt zu einer Metropole am Bettelstab herabgesunken. Wien durchlebt das letzte Kriegsjahr. Es herrscht bitterste Not, wohin man schaut und zahllose Gebote und Verbote machen das Leben zur Qual. Die Jagd nach dem Notwendigsten zum Uberleben ist langst Krafte verzehrender Alltag. Heerscharen von Kindern sind durch Unterernahrung und Krankheit fur ihr Leben gezeichnet. Die Stadt gleicht einer belagerten Festung, die durch Aushungern sturmreif gemacht werden soll. Der Todesschatten legt sich auch uber die Welt der Kultur, die das Ableben von Gustav Klimt, Egon Schiele, Koloman Moser, Otto Wagner, Alexander Girardi und Peter Rosegger zu beklagen hat. An der Spitze des brockelnden Reiches steht der junge Kaiser Karl I., redlich bemuht, einen Krieg zu beenden, den er nicht verursacht hat. Jeden bewegt die Frage, wann dieser Albtraum enden wird. Im November 1918 liegt die Monarchie dann in den letzten Atemzugen und es folgt die Grundung der Republik. Ihr Anfang ist ungluckselig, ihre Zukunft ungewiss.
- By (author) Edgard Haider
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