Konstruktion und Management deutscher Gemeinschaften 1933–1960
Irma Steinsch und die Ungarndeutschen
By (author) Krisztina Kaltenecker
Hardback (Published)
(September 2026)
ISBN: 9783515143530
6.69 x 9.49 inches
Price: $117.00
In stock
Krisztina Kaltenecker legt in ihrer Berufsbiografie der Sozialingenieurin und -managerin Irma Steinsch (1906–1996) den Fokus auf die Kontinuitäten bei der Produktion von Gemeinschaften im ungarndeutschen Milieu. Die gebürtige Schlesierin Steinsch wurde 1936/37 von der Reichsjugendführung durch die Volksdeutsche Mittelstelle der SS nach Ungarn beordert und war dort Mitarbeiterin von Franz Anton Basch und dessen Kameraden. Kaltenecker legt dar, wie Steinsch – ab 1939 auch als Mitarbeiterin von Wilfried Krallert – im Volksbund rassenhygienische Kampfdienstaufträge bei den und auf Kosten der ungarländischen Deutschen durchführte. Steinschs zweite Karriere als vermeintlich ungarndeutsche Führungskraft und Expertin ab 1948 in Hessen schildert Kaltenecker im Spiegel ihrer Tätigkeiten beim Evangelischen Hilfswerk Frankfurt am Main als Mitarbeiterin von Friedrich Spiegel-Schmidt, Otto Fricke und Heinrich Mühl.
Durch die Erschließung und kritische Einordnung regimeüberschreitender Konzepte und Praktiken der landschaftsbezogenen Gesellschaftsverbesserung 1934–1954 leistet die Autorin Pionierarbeit in der Frauen-, Minderheiten- und Migrationsforschung.
Krisztina Kaltenecker legt in ihrer Berufsbiografie der Sozialingenieurin und -managerin Irma Steinsch (1906–1996) den Fokus auf die Kontinuitäten bei der Produktion von Gemeinschaften im ungarndeutschen Milieu. Die gebürtige Schlesierin Steinsch wurde 1936/37 von der Reichsjugendführung durch die Volksdeutsche Mittelstelle der SS nach Ungarn beordert und war dort Mitarbeiterin von Franz Anton Basch und dessen Kameraden. Kaltenecker legt dar, wie Steinsch – ab 1939 auch als Mitarbeiterin von Wilfried Krallert – im Volksbund rassenhygienische Kampfdienstaufträge bei den und auf Kosten der ungarländischen Deutschen durchführte. Steinschs zweite Karriere als vermeintlich ungarndeutsche Führungskraft und Expertin ab 1948 in Hessen schildert Kaltenecker im Spiegel ihrer Tätigkeiten beim Evangelischen Hilfswerk Frankfurt am Main als Mitarbeiterin von Friedrich Spiegel-Schmidt, Otto Fricke und Heinrich Mühl.
Durch die Erschließung und kritische Einordnung regimeüberschreitender Konzepte und Praktiken der landschaftsbezogenen Gesellschaftsverbesserung 1934–1954 leistet die Autorin Pionierarbeit in der Frauen-, Minderheiten- und Migrationsforschung.
- By (author) Krisztina Kaltenecker
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