Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher

Anton Beck und seine Brüder

By (author) Johann Christoph Allmayer-Beck

Book cover: Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher

Extent: 196 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Early Modern & Renaissance Studies

Language: German

Hardback (Out of print)

(July 2008)

ISBN: 9783205781813

5.51 x 8.5 inches

Price: $38.00

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Anton (spater: Ritter von) Beck (1812-1895) machte, ebenso wie seine Bruder, eine beachtliche Karriere. Der Lebensweg der Bruder, rekonstruiert aus dem erhaltenen Briefwechsel sowie aus Quellen aus osterreichischen, tschechischen und anderen staatlichen sowie Familienarchiven, spiegelt die vielschichtige Entwicklung Osterreichs im 19. Jahrhundert wider, vom adeligen Leben im Biedermeier uber die Revolution 1848 bis zu den zunehmenden Spannungen zwischen den Nationalitaten. Anton Beck selbst war sein Leben lang um eine Verstandigung zwischen Tschechen und Deutschen bemuht – ein Anliegen, das auch sein Sohn, der osterreichische Ministerprasident (1906-08) und spatere Rechnungshofprasident Max Vladimir Freiherr von Beck (1853-1943) vertrat, leider nicht immer erfolgreich.Die Bruder Beck stammten aus einfachsten Verhaltnissen; ihre Eltern betrieben ein kleines Wirtshaus in Butsch (Budee) in Sudmahren. Dennoch erreichten sie in der staatlichen Verwaltung, in der Kirche und im Militar beachtliche Positionen. Anton Beck war zuletzt Herausgeber der “Wiener Zeitung” und Direktor der Staatsdruckerei und galt als “Ministermacher”. Sein alterer Bruder Ignaz (1794-1872) wurde Pralat und Propst von Eisgarn im Waldviertel. Josef war zuletzt Hofrat am Obersten Gerichtshof, Dominik Oberst der Genietruppe. Mit dem Tod Max Vladimirs starb die Familie Beck in der alteren Linie 1943 im Mannesstamm aus, lebt aber durch seine adoptierten Neffen in den Freiherrn von Allmayer-Beck fort. Die jungere Linie, von Josef von Beck begrundet, fuhrt seit der Erhebung in den Ritterstand den Namen Beck von Managetta und Lerchenau.Uber die Biographie einer Familie hinaus zeichnet dieses Buch anhand der sehr personlichen Schicksale der Bruder Beck ein spannendes und vielschichtiges Bild der Donaumonarchie im 19. Jahrhundert, zwischen Butsch (Budec) und Domamil (Domamuhl) in Sudmahren, Prag, Wien, Triest und Pleuna im heutigen Slowenien.Der Autor:Joh. Christoph Allmayer-Beck (geb. 1918) ist einer der profiliertesten Historiker Osterreichs. Als Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums (1965-83) und Autor zahlreicher Bucher und Aufsatze wurde er auch uber die Fachwelt hinaus bekannt.

Hofrat i.R. Johann Christoph Allmayer-Beck, geb. 1918, war von 1965 bis 1983 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums und bis 1998 Präsident der österreichischen Kommission für Militärgeschichte. Er gilt als Doyen der Militärgeschichte in Österreich. Bei Böhlau erschienen zuletzt der Sammelband »Militär, Geschichte und Politische Bildung« (2003) sowie die Biographie seines Urgroßvaters Anton Beck: »Vom Gastwirtsohn zum Ministermacher« (2008).

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