Strafrestaussetzung und § 57 Abs. 6 StGB
Die Weigerung des Verurteilten zur Preisgabe von Tatvorteilen als überzeugender Versagungsgrund?
By (author) Ninos Yoseph
Paperback (Published)
(April 2026)
ISBN: 9783428198207
6.18 x 9.17 inches
Price: $139.00
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Straftaten sollen sich nicht lohnen. Zu diesem Zweck wurde – neben dem in den vergangenen Jahren stark ausgeweiteten Einziehungsrecht – 1986 § 57 Abs. 6 StGB eingeführt. Die Vorschrift ermöglicht es, Häftlingen die Strafrestaussetzung allein deshalb zu versagen, weil sie den Verbleib ihrer Tatvorteile verschweigen und so deren Einziehung vereiteln. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 57 Abs. 1 StGB hält der Autor dies für verfehlt und plädiert daher für die Aufhebung des § 57 Abs. 6 StGB.
»Parole and Section 57 (6) of the German Criminal Code. Is the Convicted Person’s Refusal to Surrender the Proceeds of the Crime a Convincing Reason for Refusing Parole?«: Crime should not pay. This imperative motivated the introduction of Section 57(6) of the German Criminal Code. This provision allows denying prisoners the suspension of their sentences solely because they conceal the whereabouts of the proceeds of their crimes, thereby preventing their confiscation. In cases where the assessment of social readjustment is favourable, the author considers this misguided and therefore advocates the repeal of Section 57 (6) of the German Criminal Code.
1. Allgemeiner Teil: Das Institut der Strafrestaussetzung
Historische Entwicklung – Sinn und Zweck – Rechtsnatur – Zusammenfassung
2. Besonderer Teil: Die Bedeutung von Tatvorteilen i. R. der Strafrestaussetzung
Tatvorteile i. R. der Sozialprognose – Die Regelung des § 57 Abs. 6 StGB
3. Bewertung der Untersuchungsergebnisse mitsamt abschließendem Resümee sowie Lösungsvorschlag de lege lata
Die zentralen Untersuchungsergebnisse – Bewertung der ermittelten Untersuchungsergebnisse – Finales Untersuchungsergebnis – Lösungsvorschlag de lege lata
4. Zusammenfassung des Untersuchungsergebnisses
- By (author) Ninos Yoseph
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