Stabiles Geld – eine Illusion?

Alternative Wahrungssysteme - Hayeks Fundamentalkritik - Unabhangigkeit der Notenbanken. Erweiterte Fassung der 21. Friedrich A. von Hayek-Vorlesung gehalten am 13. November 2017 in Freiburg

by Otmar Issing

Book cover: Stabiles Geld – eine Illusion?

Extent: 71 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics

Series: Beiträge zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik

Series volume number: 180

Language: German

Paperback (Published)

(October 2019)

ISBN: 9783161588822

Price: $37.00

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Zu allen Zeiten waren die Regierungen der Versuchung ausgesetzt, ihre Ausgaben durch die Verschlechterung des Geldes zu finanzieren. Mit seinem Vorschlag, das staatliche Monopol der Notenemission zu brechen, will Hayek diese Moglichkeit ausschalten. Sein Plan des Wahrungswettbewerbs kann jedoch nicht uberzeugen. Im Zeitalter der Papierwahrungen sind die Unabhangigkeit der Notenbank und die gesetzliche Verpflichtung auf das Ziel der Preisstabilitat die beste Vorkehrung gegen den Missbrauch der Notenpresse durch den Staat. Die Anforderungen an Kommunikation, Transparenz und Rechenschaftspflicht der Notenbanken haben sich im Laufe der Zeit immer mehr erhoht. Gleichzeitig gerat die Unabhangigkeit weltweit unter zunehmenden Druck. Der Kampf um stabiles Geld bleibt eine stetige Herausforderung.

Geboren 1936; Studium der klassischen Philologie und Volkswirtschaftslehre; Professor der Volkswirtschaftslehre an der Universitat Erlangen-Nurnberg und der Universitat Wurzburg; Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank (1990-98) und der Europaischen Zentralbank sowie erster Chefvolkswirt (1998-2006); seit 2006 Prasident des Center for Financial Studies an der Goethe-Universitat Frankfurt.

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