Skythika in Transkaukasien

Reiternomadische Sachkultur im archaologischen Fundkontext

by Gundula Mehnert

Book cover: Skythika in Transkaukasien

Extent: 342 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Anthropology

Series: Nomaden und Sesshafte

Series volume number: 10

Language: German

Hardback (Published)

(July 2008)

ISBN: 9783895006340

Price: $117.00

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English description: This volume deals with so called scythoid finds in Transcaucasia usually interpreted as traces of nomadic invasions. On contrary, the analysis of the archaeological material shows a several use of scythian weapons in different contexts. In most cases Scythian finds testify to peaceful contacts with neighbouring regions. On the other hand arrowheads in destroyed settlements refer to military struggles in the late 8th century B.C. in the eastern parts of the Southern Caucasus. At this time sedentary people already used Scythian arrowheads as well. Only a few Scythian finds give indication for nomads. German description: Die Untersuchung beschaftigt sich mit skythoiden Funden in Transkaukasien, die gewohnlich als Spuren nomadischer Kriegszuge gedeutet wurden. Die Analyse des archaologischen Materials zeigt dagegen einen unterschiedlichen Gebrauch skythischer Waffen in verschiedenen Zusammenhangen. Zumeist zeugen sie von friedlichen Kontakten mit Nachbarregionen. Andererseits verweisen Pfeilspitzen in zerstorten Siedlungen auf militarische Auseinandersetzungen im spaten 8. Jahrhundert v. Chr. in Osttranskaukasien. In dieser Zeit benutzten ebenso Einheimische Pfeilspitzen skythischen Typs. Nur wenige skythische Funde geben daher tatsachlich Hinweise auf die Prasenz von Nomaden im Sudkaukasus.

  • By (author) Gundula Mehnert

"Review - German Die Untersuchung beschaftigt sich mit skythoiden Funden in Transkaukasien, die gewohnlich als Spuren nomadischer Kriegszuge gedeutet wurden. Die Analyse des archaologischen Materials zeigt dagegen einen unterschiedlichen Gebrauch skythischer Waffen in verschiedenen Zusammenhangen. Zumeist zeugen sie von friedlichen Kontakten mit den Nachbarregionen. Andererseits verweisen Pfeilspitzen in zerstorten Siedlungen auf militarische Auseinandersetzungen im spaten 8. Jh. v. Chr. in Osttranskaukasien. In dieser Zeit benutzten ebenso Einheimische Pfeilspitzen skythischen Typs, und nur wenige Funde geben tatsachlich Hinweise auf die Prasenz von Nomaden im Sudkaukasus oder konnen mit den historisch bezeugten Kriegszugen der Kimmerier und Skythen verbunden werden.Das archaologische Material wird erstmals in seinem jeweiligen Fundkontext vorgestellt und auf dieser Grundlage naher charakterisiert. Neben den spezifischen Deutungsmoglichkeiten skythoider Funde bietet das Buch mit einem ausfuhrlichen Katalog- und Tafelteil einen differenzierten Einblick in wichtige, teils noch unveroffentlichte archaologische Fundkontexte der Spaten Bronze- und Fruhen Eisenzeit Transkaukasiens. "