Die Alttürkenzeit in Mittel- und Zentralasien

Archäologische und historische Studien

By (author) Sören Stark

Book cover: Die Alttürkenzeit in Mittel- und Zentralasien

Extent: 608 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Anthropology

Series: Nomaden und Sesshafte

Language: German

Hardback (Published)

(January 2008)

ISBN: 9783895005329

6.69 x 9.45 inches

Price: $153.00

In stock

This study analyses aspects of the archaeology and history of the period of the Türk Qaghanats in Central Asia (ca. A.D. 550-750). A main focus is to assess the political, social and cultural interrelations between the pastoral nomads of the Turkish steppes and the contemporary oasis societies of Pre-muslim Mawarannahr. The analysis is based on archaeological as well as literary and epigraphical data which for the first time are presented both in full detail.


English description: This study analyses aspects of the archaeology and history of the period of the Turk Qaghanats in Central Asia (ca. A.D. 550-750). A main focus is to assess the political, social and cultural interrelations between the pastoral nomads of the Turkish steppes and the contemporary oasis societies of Pre-muslim Mawarannahr. The analysis is based on archaeological as well as literary and epigraphical data which for the first time are presented both in full detail. German description: Die vorliegende Studie untersucht Aspekte der Archaologie und Geschichte der ‘Altturkenzeit’ in Zentralasien (ca. Mitte des 6. bis Mitte des 8. Jahrhunderts). Im Fokus der Untersuchung stehen Wechselbeziehungen zwischen den Pastoralnomaden der politischen und kulturellen Sphare den Turk-Nomaden und der sesshaften Bevolkerung der Oasen des Mawarannahr. Die Grundlage der Analyse bilden archaologische, literarische und epigraphische Quellen, die erstmals gleichberechtigt und im direkten Vergleich zu Wort kommen.

  • By (author) Sören Stark

"Review - German ""Ziel der Untersuchung ist eine diffenzierende Analyse dieses Wechselspiels auf Grundlage archaologischer, literarischer und epigraphischer Quellen. Hierzu unterzieht Soren Stark zunachst auf archaologischer Ebene die charakteristischen Elemente der materiellen Kultur des altturkischen Kulturkreises einer kritischen Diskussion. Unter Einbeziehung der verfugbaren literarischen und epigraphischen Quellen betrachtet er sodann jene politischen und sozialen Strukturen und Prozesse genauer, innerhalb derer in altturkischer Zeit Pastoralnomaden im Kontext der Gesellschaft und Kultur des sesshaften Mawarannahr bzw. sesshafte Mittelasiaten im Bereich pastoralnomadischer Staatlichkeit eine prominente Rolle spielten. Abschliessend geht er der Frage nach, inwiefern sich diese Strukturen und Prozesse im archaologischen Material der sesshaften Kultursphare des Mawarannahr abbilden, welchen Segmenten der Sach- und Geisteskultur und welchen sozialen Gruppen sie vornehmlichzugeordnet werden konnen(Zur Beantwortung dieser Fragen lasst die vorliegende Studie gleichermassen archaologische als auch Textquellen zu Wort kommen.""In: Kunstbuchanzeiger.de, Marz 2014.--------------------------------------""
—

„Ziel der Untersuchung ist eine diffenzierende Analyse dieses Wechselspiels auf Grundlage archäologischer, literarischer und epigraphischer Quellen. Hierzu unterzieht Sören Stark zunächst auf archäologischer Ebene die charakteristischen Elemente der materiellen Kultur des alttürkischen Kulturkreises einer kritischen Diskussion. Unter Einbeziehung der verfügbaren literarischen und epigraphischen Quellen betrachtet er sodann jene politischen und sozialen Strukturen und Prozesse genauer, innerhalb derer in alttürkischer Zeit Pastoralnomaden im Kontext der Gesellschaft und Kultur des sesshaften Mawarannahr bzw. sesshafte Mittelasiaten im Bereich pastoralnomadischer Staatlichkeit eine prominente Rolle spielten. Abschließend geht er der Frage nach, inwiefern sich diese Strukturen und Prozesse im archäologischen Material der sesshaften Kultursphäre des Mawarannahr abbilden, welchen Segmenten der Sach- und Geisteskultur und welchen sozialen Gruppen sie vornehmlich<br/>zugeordnet werden können(Zur Beantwortung dieser Fragen lässt die vorliegende Studie gleichermaßen archäologische als auch Textquellen zu Wort kommen.“<br/><br/>In: Kunstbuchanzeiger.de, März 2014.<br/><br/><br/>--------------------------------------<br/>„Das vorliegende Buch zeigt sehr deutlich, wie wichtig es angesichts des Mangels an Informationen zur Alttürkenzeit<br/>ist, sowohl schriftliche Quellen als auch archäologische Funde insgesamt in Betracht zu ziehen. Sehr erfreulich ist aber, dass dieser Bestand an Quellen und Materialien keineswegs als endgültig zu bezeichnen ist. In den letzten Jahren wurden in China viele sogdische Gräber gefunden, und das Leben der Sogder in China wurde ein beliebtes Forschungsthema. Gleichzeitig<br/>zieht die Rolle der türkisierten Sogder sowohl in der chinesischen als auch in der alttürkischen Geschichte zunehmend<br/>Aufmerksamkeit auf sich.“<br/><br/>Von Yukiyo Kasai<br/><br/>In: OLZ, Orientalische Literaturzeitung, 10.2015/zeitschrift, 2014, 0135, S. 421-424.
—