Schweizerisches Idiotikon, Band XVII, Heft 231
Spalten 1153-1280
By (author) Schwabe Verlag
Das Schweizerische Idiotikon ist das grosste Regionalworterbuch des Deutschen. Es beschreibt den Wortschatz der Deutschschweiz und der Walsergebiete Norditaliens vom Spatmittelalter bis in die Gegenwart in uber 150 000 Wortartikeln. Die 10. Lieferung des 17. Bandes wird von vier grossen Wortfamilien dominiert. Den Anfang machen die Verben zalen zahlen und zellen zahlen, erzahlen, sprechen einschliesslich ihrer vielen Zusammensetzungen und Ableitungen. Zahlreiche Spalten umfasst auch das Substantiv Zil Ziel, Termin, Zeitabschnitt mit seinen Zusammensetzungen sowie dem Verb zilen festsetzen, zielen, zeugen und dem Adjektiv zilig unterdurchschnittlich, mittelmassig, uberdurchschnittlich. Die dritte grosse Gruppe bildet Zoll I Abgabe mit Zusammensetzungen von Augenzollbis Zwilchzoll. Historisch bedeutsam ist schliesslich das Wort Zelg jedes der drei Ackerfelder in der Dreifelderwirtschaft. Dazwischen finden sich zahlreiche kleinere Wortartikel wie beispielsweise Zallen Quaste, Blutzenkatzchen, Zellen Zelle (mit der Zusammensetzung Appen-Zell Appenzell), Ziland Echter Seidelbast, Zileten Zeile, Zilinder Zylinder, Zoll II ein Zwolftel oder Zehntel Fuss, Zollen Butterballen, Z?len Hundin, Katze und Zulli End- bzw. Anfangsstuck.
- By (author) Schwabe Verlag
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