Schweizerisches Idiotikon, Band XVII, Heft 232
Spalten 1281-1408
By (author) Schwabe Verlag
Das Schweizerische Idiotikon ist das grosste Regionalworterbuch des Deutschen. Es beschreibt den Wortschatz der Deutschschweiz und der Walsergebiete Norditaliens vom Spatmittelalter bis in die Gegenwart in uber 150 000 Wortartikeln. Das 11. Heft des 17. Bandes fangt mit dem Zelt an, das einst auch von Adel und Kirche genutzt wurde. Verwandt ist der oder die Zelten, ein flaches Geback, das heute nur noch im Glarnerland bekannt ist, aber in der Verkleinerungsform Zeltli im Grossraum Zurich fur das Bonbon steht. Nur noch in alpinen Mundarten kommt der Zimen Zeitabschnitt; Streifen vor, nur in der Sudostschweiz die Zummen holzernes Ruckentraggerat. Der Artikel Zimber, Zimmer dokumentiert neben der modernen Bedeutung Wohnraum auch die ursprungliche Bedeutung Bauholz. In der Wortfamilie Zan Zahn fallen die Rezepte auf, die dem Zahnschmerz vorbeugen sollen. Der Zen bezeichnet den Penis von Stier und Eber. Das Heft schliesst mit dem Zein Schoss, Pfeil, Metallstift und der Zeinen geflochtener Korb.
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