Republikanischer Alltag

Die Weimarer Demokratie und die Suche nach Normalität

Edited by Andreas Braune Edited by Michael Dreyer

Book cover: Republikanischer Alltag

Extent: 371 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Weimarer Schriften zur Republik

Language: German

Paperback (Published)

(November 2017)

ISBN: 9783515119528

6.69 x 9.49 inches

Price: $87.00

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Die Jahre von 1918/19 bis 1933 sind eine turbulente Zeit in der deutschen Geschichte. Zwischen Putschversuchen und Wirtschaftskrisen, Strassenkampfen und einem “Staatsstreich auf Raten” kannte die Weimarer Republik nur eine kurze Phase der Stabilitat. Fur die Zeitgenossen war sie aber das politische System, das das Kaiserreich abgelost hatte und nun das politische und gesellschaftliche Leben der Burgerinnen und Burger pragte – und zwar vermeintlich auf Dauer. Uberall deuteten sich ein neues republikanisches Selbstverstandnis, neue demokratische Spielregeln und Handlungsformen an. Die Republik wurde mehr und mehr zur Normalitat. Einen selbstverstandlichen und unangefochtenen republikanischen Alltag gab es in der Weimarer Republik jedoch nicht. “Weimar” war eine Transformationsgesellschaft, die nach dem Alltag der Republik suchte und um ihn rang. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes bieten mit den hier vereinten aktuellen Forschungen ein Kaleidoskop der Normalitaten, mit allen Anfeindungen und Erfolgen, die die Weimarer Republik kennzeichneten.


Die Jahre von 1918/19 bis 1933 sind eine turbulente Zeit in der deutschen Geschichte. Zwischen Putschversuchen und Wirtschaftskrisen, Strassenkampfen und einem “Staatsstreich auf Raten” kannte die Weimarer Republik nur eine kurze Phase der Stabilitat. Fur die Zeitgenossen war sie aber das politische System, das das Kaiserreich abgelost hatte und nun das politische und gesellschaftliche Leben der Burgerinnen und Burger pragte – und zwar vermeintlich auf Dauer. Uberall deuteten sich ein neues republikanisches Selbstverstandnis, neue demokratische Spielregeln und Handlungsformen an. Die Republik wurde mehr und mehr zur Normalitat. Einen selbstverstandlichen und unangefochtenen republikanischen Alltag gab es in der Weimarer Republik jedoch nicht. “Weimar” war eine Transformationsgesellschaft, die nach dem Alltag der Republik suchte und um ihn rang. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes bieten mit den hier vereinten aktuellen Forschungen ein Kaleidoskop der Normalitaten, mit allen Anfeindungen und Erfolgen, die die Weimarer Republik kennzeichneten.

  • Edited by Andreas Braune
  • Edited by Michael Dreyer