Preußen und China.

Eine Geschichte schwieriger Beziehungen.

By (author) Bernd Eberstein

Book cover: Preußen und China.

Extent: 281 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Anthropology, Business & Economics, Social Sciences 

Language: German

Hardback (Published)

(December 2007)

ISBN: 9783428126545

6.18 x 9.17 inches

Price: $45.00

In stock

Am Anfang der Beziehungen zwischen Deutschland und China standen die Interessen Preuaens. Zahlreiche Versuche gingen von dort aus, den Kontakt nach Fernost aufzubauen, um die direkte Einfuhr von Gutern aus China durch eigenen Handel zu erreichen. Diese Versuche spielten bei dem Bemuhen des aufstrebenden Staates, mit den etablierten europaischen Nationen, wie Groabritannien, den Niederlanden und Frankreich gleichzuziehen, eine besondere Rolle. Und immer wieder waren die von Preuaen durchgefuhrten Unternehmungen erfolgreich – vorubergehend wenigstens. So legte Preuaen die Grundlage fur die im spaten 19. Jahrhundert so intensiv werdenden Kontakte zwischen Deutschland und China. Uberraschenderweise spielt in der umfangreichen Literatur uber Preuaen, auch in den neuesten Publikationen, dieser Aspekt der preuaischen und deutsch-chinesischen Geschichte kaum eine Rolle. Diese Lucke in unserem Wissen uber das Verhaltnis zwischen den beiden Landern wird durch den Autor mit dem vorliegenden Buch geschlossen. Bernd Eberstein zielt damit auf ein differenziertes Bild von Preuaen und seine auaenpolitischen und auaenwirtschaftlichen Bestrebungen ab. Beschrieben werden also die vielfaltigen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Beziehungen zwischen China und Preuaen, beginnend mit der Zeit des Groaen Kurfursten im 17. Jahrhundert, endend mit der Reichsgrundung 1871. Das Buch ist auf der Grundlage von Archiven in Deutschland und zahlreicher chinesischsprachiger Quellenwerke aus dem 18. und 19. Jahrhundert entstanden.

  • By (author) Bernd Eberstein

»Schließlich führt der Autor auf seine Weise durch eine in den meisten Facetten wenig bekannte Geschichte deutscher Außenbeziehungen und bietet dabei eine durchaus unterhaltsame Lektüre – was auch und gerade unter Wissenschaftlern positiv gemeint sein sollte. Auch wenn er auf eine stringente Analyse verzichtet, hat er dennoch eine originelle Sichtweise im eigentlichen Sinne des Wortes im Angebot, da er als Sinologe zahlreiche chinesische Originalquellen [...] zu Wort kommen lässt, die einerseits in der deutschen Geschichtsforschung kaum herangezogen werden dürften und andererseits ein wohltuend beidseitiges Bild vermitteln. Am Ende bleibt der Eindruck, dass Bernd Eberstein für sein Buch alles zusammengetragen hat, das sich zur Schilderung preußisch-chinesischer Beziehungen finden lässt [...].« Jürgen G. Nagel, auf: geschichte transnational, 2009

»Aus großer Sachkenntnis schöpfend hat der Hamburger Sinologe Bernd Eberstein eine sachthematisch gegliederte, kritisch-abwägende und gut lesbare Darstellung der frühen deutsch-chinesischen Beziehungen verfaßt, die beiden Seiten Gerechtigkeit widerfahren läßt. Daß der Autor, der für dieses Thema durch frühere Studien zu den Hamburger Chinakontakten einschlägig ausgewiesen ist, deutlich macht, daß in den diversen preußisch-chinesischen Beziehungen der Keim der künftigen Kontakte zwischen Berlin und Peking angelegt war, ist kein geringes Verdienst des auf solider Quellenbasis beruhenden Werkes. Ihm ist daher eine breite Akzeptanz wie eine aufmerksame Leserschaft zu wünschen.« Rolf-Harald Wippich, in: Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens/Hamburg. Zeitschrift für Kultur und Geschichte Ost- und Südostasiens, 183-184/2008