“Polen geben wir nicht preis”
Der Kampf der DDR-Führung gegen die Solidarność 1980/81
By (author) Filip Gańczak
Hardback (Published)
(July 2020)
ISBN: 9783506704283
6.1 x 9.25 inches
Price: $111.00
On back order
1980 entsteht in Polen die freie Gewerkschaft Solidarność. DDR-Staatschef Erich Honecker plädiert dafür, sie mit allen Mitteln zu bekämpfen und ist notfalls bereit, sich an einer militärischen Intervention der Warschauer-Pakt-Staaten zu beteiligen.
Filip Gańczak analysiert detailliert alle Schlüsselentscheidungen der DDR-Führung, die nach dem August 1980 im Zusammenhang mit der Lage in Polen getroffen wurden. Die erste von ihnen war, an der Grenze zur Volksrepublik Polen einen »Cordon sanitaire« zu errichten. Auf Druck der Sowjetunion wurde zudem entschieden, zur Beruhigung der Lage in Polen wirtschaftliche Hilfen zu gewähren – mit wenig Wirkung. Folglich drängte die ostdeutsche Führung auf eine gewaltsame Lösung der »polnischen Krise«. Das Ausbleiben der Entscheidung Moskaus für einen Einmarsch in Polen veranlasste Erich Honecker nach Alternativen zu suchen, wie die »Konterrevolution« im Nachbarland zu unterdrücken sei. Der Autor kann anhand zahlreicher Aktenfunde belegen, dass die DDR-Führung maßgeblich an der Vorbereitung des Kriegsrechts in Polen beteiligt war.
Dr. Filip Gańczak, Jahrgang 1981, lebt mit seiner Frau in Warschau. Der studierte Journalist arbeitete lange im Ressort Ausland der Zeitschrift Newsweek Polska, bevor er sich als Wissenschaftler einen Namen machte. Sein Dissertationswerk “Polen geben wir nicht preis. Der Kampf der DDR-Führung gegen die Solidarność” (polnische Ausgabe: “Polski nie oddamy. Władze NRD wobec wydarzeń w PRL 1980–1981”) wurde mit einer Nominierung für den Kazimierz-Moczarski-Preis gewürdigt.
- By (author) Filip Gańczak
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